> > > > AMD Ryzen Pro bieten vor allem Datensicherheit und langen Support

AMD Ryzen Pro bieten vor allem Datensicherheit und langen Support

Veröffentlicht am: von

Nach dem Start der Desktop-Prozessoren der Ryzen-7- und Ryzen-5-Serie veröffentlicht AMD heute die Ryzen-Pro-Modelle, die neben den bekannten Funktionen der Desktop-Modelle auch spezielle Sicherheitsoptionen und zudem einen längeren Suppprt-Zeitraum bieten. Heute gibt es aber nur die ersten Informationen zu den neuen Prozessoren. Weitere Details will man am 29. August präsentieren und somit ist auch erst dann mit einer Verfügbarkeit zu rechnen.

Ansonsten gibt es viel, was wir schon von bisherigen Desktop-Modellen her kennen. Dazu gehören alle SenseMI-Technologien, wie Precision Boos, Extended Frequency Range, Smartp Prefetch und Pure Power. Allesamt werden diese Funktionen 1:1 auf Ryzen Pro überführt.

Doch wer sollte sich denn nun für einen Ryzen Pro anstatt einen normalen Ryzen entscheiden? Die Ryzen-Pro-Prozessoren bieten einige Funktionen, die innerhalb der Zen-Architektur bisher nur bei den EYPC-Prozessoren aktiviert werden. Dazu gehören spezielle Sicherheitsoptionen wie eine eingebaute 128-Bit-Verschlüsselung für Daten, die im Arbeitsspeicher oder auf Massenspeichern liegen. Hinzu kommt die Unterstützung für gesicherte Plattformen wie Windows 10 Enterprise Security und Module wie fTPM und TPM 2.0.

Auf die Leistung sollen diese Sicherheitsfunktionen kaum einen Einfluss haben, da es sich um hardwarebeschleunigte Optionen handelt. So sollen weder die Leistung des Arbeitsspeicher noch die Lese- und Schreibrate für Festplatten und SSDs großartig beeinflusst werden.

Lange Garantien und lange Verfügbarkeit

Weiterhin wichtig ist, dass Nutzer einer solchen Hardware sich möglichst lange darauf verlassen können, dass diese auch vom Hersteller unterstützt wird. Laut AMD sollen die Ryzen-Pro-Prozessoren aus den besten Chips eines Wafers hergestellt werden, was Hardwaredefekte minimieren soll.

"Commercial Grade Quality: Building on exceptional AMD product dependability, identifying manufacturing variability and sourcing AMD PRO products from wafers with the highest yields ensures fewer defective parts and commercial-grade quality for AMD PRO products."

Die einzelnen Modelle sollen zudem über einen Zeitraum von 24 Monaten verfügbar sein. Die dazugehörige AM4-Plattform soll sogar vier Jahre und mehr ihren Dienst verrichten. Der Garantiezeitraum der Hardware wird von 12 auf 36 Monate erweitert.

Die Ryzen-Pro-Prozessoren im Überblick
Modell Kerne / Threads Grundtakt /
Turbotakt
L2-Cache L3-Cache TDP
Ryzen 7 Pro 1700X 8 / 16 3,4 / 3,8 GHz 4 MB 16 MB 95 W
Ryzen 7 Pro 1700 8 / 16 3,0 / 3,7 GHz 4 MB 16 MB 65 W
Ryzen 5 Pro 1600 6 / 12 3,2 / 3,6 GHz 3 MB 16 MB 65 W
Ryzen 5 Pro 1500 4 / 8 3,5 / 3,7 GHz 2 MB 16 MB 65 W
Ryzen 3 Pro 1300 4 / 4 3,5 / 3,7 GHz 2 MB 8 MB 65 W
Ryzen 3 Pro 1200 4 / 4 3,1 / 3,4 GHz 2 MB 8 MB 65 W

Sechs Modelle der Ryzen-Pro-Familie stellt AMD heute vor. Diese reichen vom kleinsten Ryzen 3 Pro 1200 mit vier Kernen bis hin zum Ryzen 7 Pro 1700X mit acht Kernen.

Wie gesagt wird AMD am 29. August weitere Details zu den Ryzen-Pro-Prozessoren veröffentlichen und dann vermutlich auch Preise und ein Datum der Verfügbarkeit nennen.

Social Links

Kommentare (50)

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AMDs Ryzen 7 3700X und Ryzen 9 3900X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMDRYZEN93900X

    Heute ist es endlich soweit: AMD bläst zum Großangriff. Die Zen-2-Architektur versetzt AMD offenbar in die Situation, endgültig mit dem Konkurrenten Intel aufzuschließen. Mit Zen, Zen+ und der AM4-Plattform hat AMD über zwei Jahre die Basis zum Erfolg geschaffen. Nun will man den... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3600 im Test: Ohne X noch viel besser

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3600_TEST-TEST

    Gegenüber dem AMD Ryzen 5 3600X aus unserem letzten Test, der trotz seiner Einstufung in die Mittelklasse ältere Topmodelle schlägt, ist der AMD Ryzen 3600 ohne das X-Kürzel nur 200 bis 300 MHz niedriger getaktet und mit einer TDP von 65 W sparsamer klassifiziert, was einen... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3600X im Test: 265-Euro-CPU schlägt ältere Flaggschiff-Modelle

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN_5_3600X_REVIEW-TEASER

    Mit dem Ryzen 9 3900X und dem Ryzen 7 3700X ist AMD seinem Konkurrenten wieder mächtig auf die Pelle gerückt und macht ihm selbst im High-End-Bereich mit einer hohen Anwendungs- und Spiele-Leistung zu einem deutlich günstigeren Preis das Leben schwer. Doch auch in den unteren Preis- und... [mehr]

  • Insider-Gerüchte: Intel streicht 10-nm-Pläne für den Desktop komplett

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

    Aus Insiderkreisen haben wir einige exklusive Informationen zu zukünftigen Desktop-Prozessoren von Intel erhalten. Die Quelle hat sich in der Vergangenheit zu CPU-Themen bereits mehrfach aus treffsicher erwiesen. Dennoch sollte wie bei allen Gerüchten dieser Art eine gewisse Vorsicht an den... [mehr]

  • 400 gegen 2.000 Euro: Core i7-9700K gegen Core i9-9980XE im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CORE-I9

    Heute wagen wir einmal einen ungewöhnlichen Vergleich: Ein Intel Core i7-9700K gegen einen Core i9-9980XE. Diese beiden Modelle haben neben der Tatsache, dass sie beide von Intel stammen und auf der Skylake-Architektur basieren, wenig miteinander zu tun. Doch wir wollten uns einmal anschauen, wo... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3400G im Test: Weniger Änderungen als erwartet

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3400G-TEASER

    Im letzten Jahr erwiesen sich die Raven-Ridge-APUs als gute Alternative, wenn man sich einen sparsamen und günstigen Office-Rechner zusammenbauen wollte. Die Kombination aus Zen-Prozessor und Vega-Grafiklösung erwies sich als durchaus leistungsfähig für den Alltag. Ob dies auch für die... [mehr]