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Die-Shot des NVIDIA Tegra X1 SoC

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Bereits mehrfach haben wir über die Chipshots oder Dieshots unseres Foren-Mitglieds "OC_Burner" berichtet. Mit viel Fingerspitzengefühl, Schleifpaste und Schleifpapier bearbeitet er die Chips und schleift die interessanten Bereiche frei. Der Tegra X1 kommt unter anderem in der Shield Android TV zum Einsatz, aber auch in der aktuellen Nintendo Switch.

Der NVIDIA Tegra X1 war der erste SoC, der eine Rechenleistung von 1 TFLOPS erreicht hat. Im SoC verwendet werden jeweils 2x vier unterschiedliche CPU-Cluster, aber nicht das big.LITTLE-Konzept von ARM. Es wird ein eigener Interconnect und nicht der ARM CCI-400 verwendet. Anstatt auf ein 2x4-Core-Cluster können die Tasks auf alle acht Kerne verteilt werden. Den Programmierern und damit letztendlich auch den Apps stehen also alle acht Kerne zur Verfügung. Die vier A57-Kerne verwenden einen gemeinsamen 2 MB großen L2-Cache sowie pro Kern 48 bzw. 32 KB an L1-Cache (Instruction- und Data-Cache). Das A53-Cluster muss mit 512 KB an L2-Cache für alle vier Kerne auskommen. Hier stehen jeweils 32 KB an L1-Cache für Instruktionen und Daten zur Verfügung. In seinen Die-Shots hat "OC_Burner" die Cluster auch farblich markiert.

Weiterhin zum Einsatz kommt das erwähnte "Maxwell"-GPU-Cluster mit seinen 256 Shadereinheiten. Zusammengenommen erreichen diese beiden Komponenten eine Rechenleistung von 1 TFLOP und ermöglichen beispielsweise das Abspielen von 4K-Videoinhalten mit 60 Bildern die Sekunde. Die Leistungsaufnahme des Chips beläuft sich maximal auf 10 W – gefertigt wird er im 20-nm-Prozess.

Inzwischen hat NVIDIA den Tegra Parker vorgestellt, der als Nachfolger Denver-Kerne mit Shadereinheiten der Pascal-Architektur verwendet.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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