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Vom GoPro-Notebook bis zum Tablet

ASUS ProArt-Geräte auf der CES

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ASUS ProArt-Geräte auf der CES
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Die ProArt-Serie von ASUS richtet sich an professionelle Content-Creator und Videografen, die leistungsstarke, aber mobile Geräte mit guten Displays suchen. Zur CES 2026 in Las Vegas kündigt der Hersteller drei neue Modellserien an: die ProArt PX13 GoPro Edition, das klassische ProArt PX13 und das ProArt PZ14. Sie alle bilden ein gestaffeltes Angebot für unterschiedliche Anforderungen.

Die ASUS PX13 ProArt GoPro Edition ist das Flaggschiff der Serie und positioniert sich als robuste Leistungsmaschine für die professionelle Videoproduktion und Content-Erstellung. Mit einem AMD Ryzen AI Max+ 395 soll das Gerät eine hohe Rechenleistung bieten und stellt zudem bis zu 128 LB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und eine schnelle PCIe-4.0-SSD mit maximal 1 TB zur Verfügung. Dabei kommt ein hochwertiges Luminia-OLED-Display mit einer Diagonale von 13,3 Zoll zum Einsatz, das Spitzenhelligkeiten von 500 Nits erreichen und den DCI-P3-Farbraum vollumfänglich abdecken kann. Dabei ist Panteone-zertifiziert. Anschlussseitig hat das nur 15,8 mm schlanke und 1,39 kg leichte Ultrabook mit USB 3.2 Typ-A, USB 4.0 Typ-C, Audiojack und MicroSD-Kartenschlitz einiges zu bieten.

Namensgebend und ein Highlight des Geräts ist die GoPro-Integration. So liefert ASUS dem Gerät nicht nur die passende Actionkam des Herstellers mit, sondern auch gleich ein Hard-Shell-Sleeve mit passendem Gurt, um die Kamera überall sicher montieren zu können. Außerdem gibt es für alles einen hochwertigen Hartschalenkoffer und eine zwölfmonatige Mitgliedschaft für das Abomodell von GoPro. Obendrein soll die native GoPro-Integration nahtlose Workflows zwischen Action-Kamera und Workstation ermöglichen, damit Vlogger und Outdoor-Content-Creator, noch einfacher mit GoPro-Kameras arbeiten können. Dazu gehören ein GoPro-Hotkey oder ein separater Launcher. Der Bildschirmdeckel ist im GoPro-Design gehalten.

Von der GoPro-Edition gibt es auch eine klassische Variante des ASUS ProArt PX13. Diese sortiert sich in der Mitte aller drei neuer ProArt-Geräte ein. Zwar gibt es auch hier einen AMD-Unterbau bis zum Ryzen AI Max+ 395 mit integrierter Radeon-Grafik und bis zu 128 LPDDR5X‑Arbeitsspeicher sowie maximal eine 1 TB fassende SSD, dafür entfällt die GoPro-Integration – es ist vielmehr ein klassisches Modell. Der Bildschirm kommt somit weiterhin auf 13,3 Zoll und baut auf einem hochwertigen Luminia-OLED mit 500 Nits, 100 % DCI-P3 und Pantone-Zertifizierung auf. Die Konnektivität ist identisch. Das ASUS DialPad vereinfacht die Steuerung von Adobes Software-Suite, womit auch hier die Zielgruppe eindeutig ist. 

Wie die GoPro-Edition kommt auch das ASUS ProArt PX13 auf eine Bauhöhe von 15,8 mm und stemmt rund 1,39 kg auf die Waage, wobei ein 73 Wh für lange Laufzeiten sorgen soll. 

Das ASUS ProArt PZ14 (HT7407) ist hingegen eine Tablet-Einheit, die sich bequem über einen Stylus oder eine andockbare Tastatur steuern lässt. Das Gerät ist gerade einmal 9 mm dünn und bringt nur 790 g auf die Waage. Unter der Haube gibt es einen Snapdragon-X2-Elite-Prozessor von Qualcomm mit insgesamt 18 Kernen und bis zu 80 TOPS NPU-Leistung. Die Kühlung ist für eine TDP von bis zu 25 W ausgelegt, hochwertige Kameras wie eine 13-MP-Haupt- oder 8 MP starke Frontlinse mit Infrarot-Technik stehen ebenso bereit, wie bis zu 1 TB SSD-Speicher und maximal 32 GB RAM. Das Display kommt auf 14 Zoll, bietet eine 3K-Auflösung mit 144 Hz an und soll Helligkeiten von bis zu 1.000 Nits erreichen. ASUS vermarktet dieses als LuminaPro OLED. 

Wann und vor allem zu welchem Preis die neuen ProArt-Geräte auf den Markt kommen sollen, darüber schwieg sich ASUS während der CES-Vorstellung leider noch aus.

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