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Ultra Low Profile: Neue Cherry-Switches feiern im Alienware m15 und m17 R4 ihr Debüt

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cherry mx ultra low profileNachdem Cherry mit den Cherry MX Low Profile seine Tastatur-Switches im Oktober 2018 mit Blick auf die Bauhöhe deutlich kompakter gestaltete, geht man nun einen Schritt weiter und forciert endgültig den Einsatz in schlanken Gaming-Notebooks. Die neuen Ultra-Low-Profile-Switches sind fast sechsmal so dünn wie die klassischen MX-Switches und damit noch einmal deutlich kleiner als die Low-Profile-Varianten.

Die neuen Schalter bringen es nur noch auf eine Bauhöhe von 3,5 mm, wobei hier die Tastenkappen natürlich nicht mit einbezogen sind. Trotzdem soll die Cherry-typische Schaltercharakteristik nicht fehlen. Gegenüber den hohen MX-Tastern lösen die neuen Varianten bereits nach einer Wegstrecke von 0,8 mm aus und tun dies damit erheblich früher. Der Gesamtweg des Stößels beläuft sich auf 1,8 mm, nach einer Betätigungskraft von 45 cN erfolgt die Auslösung, die am taktilen Punkt auf 65 cN ansteigt und somit spür- und hörbar ist, wie dies beispielsweise bei den MX Blue der Fall ist.

Wie üblich, sollen ausschließlich hochwertige High-End-Bauteile zum Einsatz kommen, die eine hohe Langlebigkeit versprechen. Mindestens 15 Millionen Anschläge werden von Cherry garantiert. Trotz der geringen Abmessungen muss man nicht auf eine RGB-Hintergrundbeleuchtung verzichten.

Alienware m15 und m17 R4 mit Cherry-Option

Als einer der ersten Hersteller setzt Alienware die neuen Schalter ein. Sie werden zunächst im Alienware m15 und Alienware m17 R4 optional verbaut, welche man zu Beginn des Jahres auffrischte und auf die neuen Ampere-Grafikkarten umstellte, die aber auch im Detail verbessert wurden. So bieten die 15,6 und 17,3 Zoll großen Geräte eine effizientere Spannungsregulierung mit zwölf Phasen sowie eine neu konzipierte Kühlung mit Vapor-Chamber-Technologie. Die neuen Display-Optionen reichen bis hin zu schnellen Full-HD-Panels mit 360 Hz oder hochauflösenden UHD-Panels mit OLED-Technik.

Je nach Geldbeutel gibt es mindestens einen Intel Core i7-10870H mit acht Kernen und 16 Threads, in den Spitzenmodellen werkelt aber auch ein Intel Core i9-10980HK mit höheren Taktraten und offenem Multiplikator. Auf Seiten der Grafiklösung stehen mit der NVIDIA GeForce RTX 3060, RTX 3070 und der GeForce RTX 3080 alle aktuellen Ampere-Modelle zur Auswahl. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine schnelle PCI-Express-SSD mit 256 GB bis hin zu schnellen RAID-Verbundsystemen mit bis zu 4 TB an Speicher. 

Das Gehäuse mit seinem typischen Hinge-Forward-Design erweist sich mit einer Bauhöhe von 19,9 und 22,0 mm sowie einem Gesamtgewicht von etwa 2,2 bis 2,5 kg für ein Gerät dieser Leistungsklasse als durchaus kompakt und leicht. Wir hatten bereits den Vorgänger im Test. In Deutschland starten beide Geräte ab etwa 1.849 und 2.139 Euro. Für die Option mit Cherry-MX-Ultra-Low-Profile-Schaltern müssen etwa 150 US-Dollar extra bezahlt werden. Vorerst wird es die in Europa jedoch nur für das kleinere Alienware m15 R4 geben.

Für Alienware ist es nicht das erste Mal, dass man auf Cherry-MX-Switches setzt. Seit nicht ganz einem Jahr führt man neue mechanische Gaming-Tastaturen auf Basis der Cherry MX Brown. Im Laptop-Segment – wohl eher auf dem Sektor der Desktop-Replacements – feierte der deutsche Schalter-Profi 2015 mit dem MSI GT80 Titan sein Debüt. Nun wird das mechanische Schalter-Erlebnis auch für deutlich schlankere Gaming-Boliden salonfähig.

Einer Übersicht aller aktuellen Cherry-MX-Schalter findet sich unter diesem Link.