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Synology C2: Cloud-Backup-Dienst verlässt Beta-Phase

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synology Im März startete Synology mit seinem Cloud-Backup-Dienst Synology Cloud² (kurz Synology C2) in die Betaphase. Seitdem konnte sich jeder Besitzer eines NAS-Systems des Herstellers kostenlos für das Beta-Programm registrieren und bekam ein sattes 1 TB kostenlosen Cloud-Speicher für seine Backups spendiert.

Durchgeführt wurden die inkrementellen Backups direkt und automatisiert über Hyper Backup, einem hauseigenen Paket für den Diskstation Manger. Der Dienst bietet im Gegensatz zu allgemeinen, öffentlichen Cloud-Services ein speziell für den DSM-Nutzer angepasstes Backup-Management, ein Monitoring für die Backups sowie eine clientseitige Verschlüsselung. Außerdem setzt Synology ausschließlich auf die Speicherung in Deutschland und hat hierfür ein eigenes Rechenzentrum in Frankfurt am Main eröffnet. Sowohl der Upload als auch die Speicherung der Daten auf den Servern erfolgen stets verschlüsselt, Synology setzt auf die Verschlüsselungs-Techniken AES-256 und RSA-2048.

Betaphase mit größeren Problemen

Seit dem Start der Beta-Phase hat es immer wieder neue Versionen für das Hyper-Backup-Tool gegeben, einen Ausfall der Server und damit ein Nichterreichen der Backups konnten wir während unserer Tests nicht feststellen. Das Zurückspielen der Daten oder der Zugriff direkt über den Browser ohne das Synology-NAS funktionierte ebenfalls tadellos. Allerdings brach das Update von einem Tag auf den anderen ohne Änderung an den Einstellungen und vor allem ohne aussagekräftige Fehlermeldungen in den Logs immer wieder ab. Erst das Entfernen aller Backup-Aufgaben half, hatte aber auch einen kompletten Upload aller Daten zur Folge. Das darf vor allem bei einem Backup-Dienst, auf den man sich veranlassen sollte, nicht passieren. Ein Cloud-Backup ersetzt also nicht weitere Backups – beispielsweise auf externen Festplatten.

Mit dem Ende der Betaphase am 18. September stehen außerdem die finalen Euro-Preise fest. Demnach wird man pro Jahr für 100 GB Backup-Speicher in Synologys Cloud 9,99 Euro bezahlen müssen. 300 GB kosten 24,99 Euro jährlich, das Terabyte gibt es für 59,99 Euro pro Jahr. Für jedes weitere Terabyte – bis zu 100 TB lassen sich vorerst buchen – werden pro Jahr 69,99 Euro zusätzlich fällig. 3 TB C2-Speicher schlagen so mit stattlichen 199,97 Euro zu Buche. Ein Vergleich der Backup-Anbieter für die Cloud lohnt also.

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Kommentare (1)

#1
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Zitat
Ein Cloud-Backup ersetzt also nicht weitere Backups – beispielsweise auf externen Festplatten.

Naja, ein wenig böswillig könnte man eher sagen:
"Ein Cloud-Backup von Synology in der Beta Phase ersetzt also nicht weitere Backups – beispielsweise auf externen Festplatten. "
Bei Dropbox ist sowas noch nicht vorgekommen seid sie verbreitet im Einsatz sind...
Dafür ist Synology aber auch ein Stückchen günstiger und besser "dosierbar".
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