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Neue Netzteile, Gehäuse und Kühler

Das plant FSP für 2026

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Das plant FSP für 2026

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FSP deckt primär drei Segmente ab, Netzteile, Gehäuse und Kühler – und hat für 2026 tatsächlich auch in allen drei Bereichen neue Produkte in der Pipeline. Während eines Besuchs hat FSP uns zum einen seine Pläne für das neue Jahr vorgestellt, zum anderen aber auch eine Reihe von Neuheiten gleich direkt vorgestellt. Darunter sind z.B. ein 3.300-W-Netzteil für KI-Workstations, ein neues Luftkühler-Flaggschiff, die ersten AiO-Kühlungen des Herstellers, ein neues Showgehäuse und auch ein "Ultra Tower" für hochgezüchtete Workstations.

Workstation-Netzteile mit bis zu 3.300 W

FSP hat für 2026 natürlich auch neue Consumer-Netzteile in der Pipeline. Besonders eindrucksvoll ist aber das Cannon Pro 3300W, das für den Multi-GPU-Workstationeinsatz gedacht ist. So können sechs GeForce RTX 5080 versorgt werden. Damit erklärt sich dann auch die enorme Leistung von 3.300 W. Das Netzteil ist 80PLUS Platinum-zertifiziert. Mit Maßen von 150 x 200 x 86 mm (B x T x H) fällt das Cannon Pro 3300W recht groß aus. Zur Kühlung dient ein 135-mm-Lüfter mit FDB-Lager.

Auch weitere Neuheiten hat FSP gezielt für den KI-/Workstationbereich entwickelt. Darunter z. B. das Twins Pro 1400W. Es ist wie auch die bisherigen Twins Pro-Modelle ein redundantes Netzteil, das praktisch aus zwei modularen, hot-swappable Netzteilen besteht. Die sollen in ihrem Rahmen auch in normale Gehäuse mit ATX-Netzteilplatz passen. Während die bisherigen Modelle mit 500, 700 und 900 W Leistung spezifiziert waren, macht das neue Modell den Sprung auf 1.400 W. 

Neuheiten aus dem Consumer-Bereich dürfen aber ebenfalls nicht fehlen. Dabei unterteilt FSP in High-End-, Performance- und Mainstream-Modelle. Aus dem High-End-Bereich haben wir in diesem Jahr das MEGA TI 1650W getestet. Von ihm und vom 1.350-W-Modell werden voraussichtlich im März 2026 weiße Varianten folgen. Noch früher ist der Launch der MEGA GM-Serie geplant. Ab Januar sollen drei Modelle mit 850, 1.000 und 1.200 W verfügbar werden. Während die MEGA TI-Modelle 80PLUS Titanium-zertifiziert sind, tragen die MEGA GM-Modelle das 80PLUS Gold-Label. Zudem haben sie aber auch Cybenetics Platinum - und sind mit dem A++-Label für den Geräuschlevel ausgezeichnet. Sie wurden als vollmodulare Netzteile designt.

Den SFX- und SFX-L-Bereich soll ab Februar die DAGGER PM-Serie abdecken. Die beiden Modelle mit 850 und 1.000 W sind kompakte SFX-Modelle, das 1.200-W-Modell ist hingegen ein SFX-L-Netzteil. Der Trend zum leistungsstarken Mini-Netzteil hält also an. Alle drei Modelle sind 80PLUS-Platinum-zertifiziert.

Neues Luftkühler-Flaggschiff und erste AiO-Kühlungen

Das Kühlungssegment ist die jüngste Sparte von FSP. Wir konnten im Frühjahr 2025 das bisherige Luftkühler-Flaggschiff MP7 Black testen. FSP zeigt nun den darüber angesiedelten MP9 und stellt zudem erste eigene AiO-Kühlungen vor.

Der wuchtige Dual-Towerkühler MP9 wird mit zwei 130-mm-Lüftern bestückt (beim MP7 Black kommen hingegen zwei 120-mm-Lüfter zum Einsatz). Sechs 6-mm-Heatpipes leiten die Abwärme von der Kupferbodenplatte zu den schwarz beschichteten Kühlrippen. Auf denen sitzen aggressiv gestaltete Abdeckungen. Der MP9 misst 130 x 135,7 x 158 mm (B x T x H). 

FSP hat im Kühlungssegment zwar mit Luftkühlern angefangen, will das Angebot aber auch um eigene AiO-Kühlungen ausbauen. Die ersten Vertreter sind die AD24 und die AD36 aus der AD-Serie - also ein 240- und ein 360-mm-Modell. Beide haben intensiv beleuchtete Lüfter mit Infinity-Mirror. Eine Anzeige auf dem Pumpendeckel informiert über die Wassertemperatur - sie ist also nicht so flexibel wie ein Display, auf dem z.B. auch eigene Bilder und Animationen angezeigt werden können. FSP betont, dass diese AiO-Kühlungen dafür ohne USB-Anbindung und ohne eigene Software auskommen. 

Bunt beleuchtete Showgehäuse und seriöser Ultra-Tower für Workstations

Besonders vielseitig ist auch, was FSP an Gehäuseneuheiten plant. Dabei reicht die Bandbreite vom gläsenen Showgehäuse bis hin zum großzügigen Workstation-Gehäuse mit 480-mm-Radiatorenplatz.

Das M580 Pro (kurz M580P) ist dabei eine alternative Ausstattungsvariante zum bereits von uns getesteten M580 Plus. Es wird ab Werk mit sechs A-RGB-Lüftern und einem ZenFan ausgeliefert. Die effektvoll beleuchteten Lüfter können genauso wie verbaute Hardware durch das gewölbte Glaselement präsentiert werden, das Front und linke Gehäuseseite abdeckt. Für maximale Ordnung sorgt die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards.

Neben dem besonders auffälligen M580 Pro gibt es eine ganze Reihe von weiteren neuen Consumer-Gehäusen. Das U590 ist beispielsweise ein konsequenter Gegenentwurf zum Showgehäuse. Es zeigt sich nicht nur mit einer Meshfront, sondern hat auch auf der linken Seite ein Stahlseitenteil mit zahlreichen Luftlöchern. Ganz unscheinbar bleibt aber auch dieses Airflow-Modell nicht: FSP liefert es mit drei A-RGB-Lüftern aus. 

Akustisch zurückhaltend soll das U530 sein. Es zeigt sich mit geschlossener Front und wird mit vier 120-mm-Lüftern ausgeliefert, die FSP als "silent" bezeichnet. Der Midi-Tower nimmt ein ATX-System mit bis zu 17,5 cm hohem CPU-Kühler und bis zu 37,5 cm langer Grafikkarte auf. Dabei kann eine Grafikkartenstütze genutzt werden. Mit dem S210 wurde ein besonders mobiles Gehäuse entwickelt. Der Mini-Tower soll relativ leicht sein und sich durch seinen Tragegriff gut transportieren lassen. Im Inneren findet maximal ein Micro-ATX-System mit einem ATX-Netzteil Platz. 

Besonders auffällig ist schließlich noch der "Ultra-Tower" U500. Dieses Workstation-Gehäuse zeigt sich mit einem funktionalen Look, kommt aber auf eine beachtliche Größe von 258 x 568 x 451 mm (B x H x T). Dadurch schafft FSP genug Raum für CEB-/EEB-/E-ATX-Mainboards und für die 480-mm-Radiatorenunterstützung. Ab Werk sorgen fünf 120-mm-PWM-Lüfter für die Kühlung der Hardware. In diesem Workstation-Gehäuse können bis zu 42 cm lange Grafikkarten untergebracht werden. Eine durchgehende Grafikkartenstütze kann für zwei Grafikkarten genutzt werden.

Neue Produktlinie: Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Eine ganz neue Produktkategorie sind Netzteile mit integrierter Batterie. Diese können bei Stromausfällen einspringen und den PC aus einem Akku mit Strom versorgen - zumindest für eine gewisse Zeit. FSP zeigte auf dem Tech-Tour-Tag die EnerXBar 090-19A, eine Battery-Backup-Unit (BBU) mit einer Leistung von 48 Wh, welche IT-Produkte für knapp 28 Minuten weiterhin mit Strom versorgen kann. Auch ein richtiges Netzteil zum Einbau in einen PC wurde gezeigt: Das EnerXCube 550-M ist ein 550-W-Netzteil mit integrierter Batterie. Die Batterie hat 115,2 Wh, ein ganzer PC könnte damit bis zu 18 Minunten mit Strom versorgt werden. 

Für das kommende Jahr sind von FSP also letztlich sehr unterschiedliche Neuheiten aus den drei großen Produktkategorien Netzteile, Kühlung und Gehäuse zu erwarten. Wir werden die spannendsten Neuheiten dann natürlich im Jahresverlauf auch ausführlich testen.

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