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Der 1986 in Taiwan gegründete Hersteller MSI hat ein Nachfolgemodell zum 2024 erschienenen OLED-Gaming-Monitor MAG 321UP enthüllt. Der neue MAG 321UP X24 setzt auf ein Tandem-QD-OLED-Panel und das sogenannte DarkArmor, das anderswo zum Beispiel als ObsidianShield oder von MSI selbst auch schon als Pure Black bezeichnet wurde. Es handelt sich dabei um eine 3H statt 2H harte Panel-Beschichtung, die kratzresistenter ist und lilafarbene oder rötliche Farbstiche deutlich minimieren können soll. Gekühlt wird das Ganze von einem lüfterlosen Custom-Heatsink.
Laut Datenblatt kann man bei der 31,5 Zoll großen und nach ClearMR 13000 sowie DisplayHDR True Black 500 zertifizierten Neuheit obendrein mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel, 16:9), bis zu 240 Hz Bildwiederholrate, einer Farbtiefe von 10 Bit, einem 0,03 ms schnellen Grauwechsel, einem Kontrastwert von 1.500.000:1 und einer Helligkeit von 300 cd/m² (wahrscheinlich 100 % APL in SDR), bzw. 1.300 cd/m² (wahrscheinlich 3 % APL in HDR) rechnen. Die Farbpräzision soll solide sein (Delta-E-Wert von unter 2), die Punktdichte beläuft sich auf rund 140 ppi. Was Farbraumabdeckungen betrifft, wirbt MSI mit 138 % sRGB, 99 % DCI-P3 und 97 % Adobe RGB.
Adaptive Sync sorgt für ein Spielerlebnis ohne störende Bildrisse (Tearing). Alternativ wird man auf einen Modus gegen Bewegtbildunschärfe zurückgreifen können, der vom Hersteller "Super Low Motion Blur" getauft wurde und nur bei 4K180 oder 4K240 funktionieren soll. Für höhere Frameraten oder eine geringere Eingabeverzögerung stehen 24,5- und 27-Zoll-Bildformate zur Verfügung. Auch an PiP/PbP-Modi (Bild in Bild, Bild neben Bild), ein dynamisches Fadenkreuz-Overlay und eine Firmware-Update-Funktion wurde gedacht. "Uniform Luminance" kann derweil für eine gleichmäßige Leuchtdichte und ein weniger aggressives ABL sorgen, was in der Regel allerdings mit einer (stark) reduzierten Spitzenhelligkeit einhergeht.
Die Schnittstellenauswahl bietet zwei HDMI-2.1-Eingänge, einen DisplayPort 1.4, einen Kopfhörerausgang sowie USB-C mit DP-Alt-Modus und 15 W PD. Durch den Verzicht auf einen DisplayPort 2.1 muss man für 4K240 bei 10 Bit und aktivem HDR mit Kompression (DSC) leben oder eben HDMI 2.1 verwenden. Ob DSC per OSD optional abschaltbar sein wird, ist noch unklar. Auf ergonomischer Seite bleiben dank einer Neigungsverstellung, einer seitlichen Drehfunktion, eines Pivot-Modus, einer Höhenanpassung um bis zu 110 mm und einer VESA-Aufnahme (100 x 100 mm) kaum Wünsche offen. MSI gewährt auf den Monitor drei Jahre Garantie, die auch etwaige OLED-Einbrenneffekte abdecken würde.
Zu einem deutschen Erscheinungstermin oder Verkaufspreis zum MAG 321UP X24 schweigt sich der Hersteller bislang noch aus.
