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Gigabyte hat im Rahmen der CES 2026 den neuen Gaming-Monitor MO32U24 enthüllt. Es handelt sich um ein 31,5 Zoll großes QD-OLED-Modell mit sogenanntem ObsidianShield. Letztgenanntes Feature bietet analog zum BlackShield von ASUS oder zu PureBlack bei MSI unter anderem eine härtere Panel-Beschichtung (3H statt 2H) und eine Reduzierung rötlicher bzw. lilafarbener Farbstiche, wodurch ein reineres Schwarz erreicht werden soll.
Die sonstigen Eigenschaften des MO32U24 lesen sich QD-OLED-typisch: 10 Bit Farbtiefe, ein 0,03 ms schneller Grauwechsel, ein Kontrastverhältnis von 1.500.000:1, eine DCI-P3-Abdeckung von 99 % und eine Leuchtdichte von 300 cd/m² (100 % APL in SDR) bzw. 1.000 cd/m² (3 % APL in HDR). Nativ löst das Gerät mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten (4K, 16:9) bei bis zu 240 Hz Bildwiederholfrequenz auf, woraus sich eine Punktdichte von rund 140 ppi ergibt. ClearMR 13000 und DisplayHDR True Black 500 versprechen eine ordentliche Bewegtbildschärfe bzw. HDR-Erfahrung.
Als Anti-Tearing-Maßnahmen verrichten FreeSync Premium Pro und G-Sync-kompatibles Adaptive Sync ihren Dienst, während zwei interne 5-W-Lautsprecher als Klanggeber bereitstehen. Vor allem Fans einer sauberen Spielgrafik freuen sich derweil über implementierte Maßnahmen gegen VRR-Flackern. Wer in manch einem technisch aufwendigen Game mal höhere Frameraten oder einen niedrigeren Input-Lag erzielen möchte, kann über den Tactical Switch 2.0 direkt auf eine geringere Auflösung umschalten.
An Schnittstellen sind zwei HDMI-2.1-Eingänge (48 Gbit/s), ein DisplayPort, ein USB-C-Anschluss (DP-Alt-Modus, 18 W PD), ein USB-Hub (3.2 Gen 1, 2 x Typ A, 1 x Typ B) und ein Kopfhörerausgang vertreten. Der DisplayPort liegt leider nur in Version 1.4 statt 2.1 vor und muss für 4K240 daher auf Kompression (DSC) zurückgreifen. Das sieht man zwar qualitativ höchstwahrscheinlich nicht, doch gab es in der Vergangenheit schon mal Probleme mit DSC, etwa im Zusammenhang mit GeForce-Treibern. Ob man DSC bei Bedarf per MO32U24-OSD abschalten kann, ist unklar.
Der 31,5-Zöller lässt sich neigen, seitlich drehen, um 130 mm in der Höhe verstellen und um 90° in Pivot versetzen. Eine VESA-Aufnahme (100 x 100 mm) ist ebenfalls an Bord. Der mit einem KVM-Switch ausgestattete Gigabyte MO32U24 kommt mit drei Jahren Garantie samt Burn-in-Abdeckung, genehmigt sich in Betrieb 48 W und weist ohne Standfuß ein Gewicht von 6 kg auf. Wann und zu welchem Preis die deutsche Marktfreigabe erfolgen soll, hat der Hersteller noch nicht verraten.
