predator x38s teaserIm Rahmen seiner Global Press Conference, die in diesem Jahr leider wieder ausschließlich digital stattfinden konnte, bringt Acer mit dem Predator X38S und dem Predator X28 zwei neue Gaming-Displays an den Start, die vom ebenfalls neuen 43-Zoll-Modell Predator CG437K S flankiert werden.

Wie der Name schon vermuten lässt, sortiert sich der Predator X38S in der 38-Zoll-Klasse ein. Das Agile-Splendor-IPS-Panel wartet mit dem 21:9-Seitenverhältnis auf und bietet mit 3.840 x 1.600 Bildpunkten erfahrungsgemäß eine angenehme Darstellungsgröße. Mit einem Radius von 2.300 mm fällt die Krümmung moderat aus, bedingt durch die Größe sollte aber dennoch eine ordentliche Immersion geboten werden. Das Display ist nach DisplayHDR 600 zertifiziert, muss also ein rudimentäres Dimming und eine Peak-Helligkeit von 600 cd/m² vorweisen können.

Gamer können sich über eine sehr kurze Reaktionszeit von 0,3 ms (Grey to Grey) freuen, für die aber sicherlich ein extremes Overdrive benötigt wird. Die Wiederholfrequenz liegt übertaktet bei 175 Hz, zudem ist der 38-Zöller nach G-Sync Ultimate zertifiziert. Der NVIDIA G-Sync eSport Mode soll passend dazu mit besonders kurzen Latenzen aufwarten. Dann wird auch das variable Backlight deaktiviert, was zwar zu einem schlechteren Kontrast führt, durch das aufgehellte Schwarz sollen jedoch Details besser erkennbar sein.

Ebenfalls aus NVIDIAs Portfolio stammt der Reflex Analayzer, mit dem die Systemlatenz gemessen und optimiert werden kann. Das System haben wir uns bereits genauer angeschaut.

Die Farbwiedergabe soll ebenfalls nicht zu kurz kommen: Der DCI-P3-Farbraum wird zu 98 % abgedeckt, die Farbtreue mit DeltaE <2 bewertet.

Acer Predator X28

Eine Nummer kleiner fällt der Acer Predator X28 aus, der auf seinem 28 Zoll großen Panel 3.840 x 2.160 Bildpunkte unterbringt. Auch er setzt auf ein Agile-Splendor-Panel, das auf der IPS-Technik basiert. Es ist nach DisplayHDR 400 zertifiziert und kann mit einer Reaktionszeit von 1 ms (Grey to Grey) aufwarten, während die maximale Wiederholfrequenz übertaktet bei 155 Hz liegt. Auch hier setzt Acer auf NVIDIAs Reflex Analyzer.

Acer nutzt ein schlankes Gehäuse mit einer Edge-to-Edge-Abdeckung. Dennoch werden verschiedene Sensoren integriert, sodass der Monitor beispielsweise die Helligkeit und die Farbgebung automatisch und situationsabhängig anpassen kann.

Der Acer Predator X38 S wird im September auf den Markt kommen und mit 2.199 Euro zu Buche schlagen, während der Predator X28 im Oktober erscheint und dann 1.199 Euro kostet.