msi optix mpg27cq teaserIm chinesischen Shenzhen zeigte uns MSI in dieser Woche nicht nur seinen Trident X mit Intel Core i9-9900K und NVIDIA GeForce GTX 2080 Ti, sondern präsentierte den anwesenden Journalisten auch drei seiner neusten Monitore und gab einen Ausblick, wie das Marktsegment für MSI überhaupt läuft, schließlich betrat man erst Ende 2016 den Markt der Gaming-Monitore.

In der Tat läuft es für MSI nicht schlecht. Eigenen Angaben zufolge profitierte man von seinem starken Gaming-Label und landete – was den Marktanteil der Curved-Displays für Spieler anbelangt – in den letzten fast drei Jahren in vielen Ländern auf Platz eins – weltweit betrachtet ist man hinter Acer, AOC, Samsung, ASUS, Dell und BenQ, hat aber HP, LG, Viewsonic und Lenovo teilweise deutlich hinter sich gelassen. Zu erwähnen ist jedoch, dass es sich bei diesen Zahlen ausschließlich um den Markt der Gaming-Monitore handelt.

In den nächsten Jahren will MSI weiter wachsen und sich überwiegend auf Curved-Displays konzentrieren. Allein in diesem Jahr beläuft sich der Anteil der Cuved-Monitore auf dem Weltmarkt auf mehr als die Hälfte.

Zwei neue Curved-Displays mit App-Steuerung

Kein Wunder, dass der MAG321CQR und der MAG271CQR über ein gebogenes Panel verfügen. Wie der Name bereits vermuten lässt, setzen sie auf eine Bildschirmdiagonale von 27 und 32 Zoll – beide arbeiten jedoch mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten und setzen auf ein kontraststarkes und mit 144 Hz reaktionsschnelles VA-Panel. In der QHD-Auflösung sieht MSI den besten Kompromiss aus Bildqualität und Performance, alle neuen RTX-Grafikkarten können diese problemlos in aktuellen Spieletiteln darstellen. Unterstützt wird jedoch nicht NVIDIAs G-Sync, sondern FreeSync. Das Panel, das im Übrigen von Samsung kommt, ist um 1800R gekrümmt, erreicht ein Kontrastverhältnis von 3.000:1 sowie eine sRGB-Abdeckung von 112 bis 115 %. Die maximale Helligkeit beläuft sich auf 250 cd/ m².

Natürlich darf bei einem Gaming-Monitor eine RGB-Beleuchtung nicht fehlen. Auch die beiden neuen MAG-Displays machen hier keine Ausnahme und besitzen auf der Rückseite des Bildschirms zahlreiche LEDs, die über das Mystic-Light-System gesteuert werden können. Dort gibt es außerdem eine Reihe von Anschlüssen, wobei sich diese zwischen den beiden Modellen leicht unterscheiden. Während der MSI MAG271CQR dreimal HDMI und einmal DisplayPort bietet, sind es bei der 32-Zoll-Variante einmal DisplayPort und zweimal HDMI, die dafür beide nach dem 2.0-Standard arbeiten. Beim kleineren Modell entspricht nur eine der beiden Schnittstellen dem 2.0-Standard. Zwei USB-Ports haben jedoch beide Displays.

Ein Highlight sind die Konfigurationsmöglichkeiten. So lassen sich der MAG271CQR und MAG321CQR nicht nur per OSD konfigurieren, sondern auch über eine Windows-Anwendung und im Netzwerk sogar über das Smartphone steuern. Das können zwar auch die bisherigen Modelle, der Funktionsumfang wurde jedoch erweitert. So lassen sich die Einstellungen in Profilen und für jedes Spiel separat abspeichern – der Wechsel passiert beim Spielstart automatisch. Ohne Fummelei über das OSD-Menü können die Einstellung sogar während des Spielens per Smartphone angepasst werden, wobei es derzeit nur eine App für Android-Geräte gibt und die Möglichkeiten etwas abgespeckt sind. Aber: Das Ein- und Ausschalten des Displays per Smartphone-App ist neu.

Der MSI MAG321CQR und der MAG271CQR sollen ab Dezember nach Deutschland kommen, über Preise sprach der Hersteller in Shenzhen noch nicht. Vergleichsgeräte sind für etwa 400 bis 500 Euro erhältlich.

240 Hz ohne Krümmung

Ebenfalls neu ist der Oculus NXG251R. Er ist das erste G-Sync-Modell des Herstellers und ist entgegen der beiden anderen Modelle nicht gekrümmt. Der 25-Zöller ist vor allem für eSports-Fans gemacht und reiht sich in der Serie der äußerst schnellen Displays ein. Das Samsung-Panel arbeitet mit 240 Hz bei unter einer Millisekunde, löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und misst 24,5 Zoll in seiner Diagonalen. Die App-Steuerung und Mystic Light gibt es ebenfalls. Er soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen.