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AGESA ComboAM4v2PI 1.2.0.0: Und täglich grüßt das Firmware-Update

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amd ryzen teaser 100Bei all den Firmware-Updates in den vergangenen Wochen und Monaten kann man schon einmal die Übersicht verlieren, denn mit der Version AGESA ComboAM4v2PI 1.2.0.0 ist nun eine weitere erschienen, die in den kommenden Wochen ihren Weg in die BIOS-Versionen der Mainboards finden soll.

Aktuell liefern die Hersteller Updates für das AGESA ComboAM4v2PI 1.1.9.0 aus. Dieses soll als Hauptpunkt für einen stabileren Fabric-Takt sorgen können. Vor Weihnachten sollte die Version 1.1.8.0 das Overclocking und Undervolting durch den Curve Optimizer vereinfachen, bzw. optimieren.

Die Version 1.2.0.0 des ComboAM4v2PI soll vor allem ein Bug-Fix-Release sein – sprich es werden hauptsächlich Fehler behoben. Twitterer @1usmus merkt allerdings an, dass die System Management Unit (SMU) auf die Version 56.44.00 angehoben wird. Diese Version beinhaltet zahlreiche Verbesserungen für den Curve Optimizer und hier im Speziellen für den Low-Dropout Regulator (LDO), also eine Komponente, bzw. Ansteuerung der Spannungsversorgung. Außerdem sollen Fehler im Zusammenspiel aus einem Fabric-Takt von 1.900 MHz und mehr sowie der Windows Hardware Error Architecture behoben worden sein.

Ab wann die Mainboardhersteller die Version des AGESA ComboAM4v2PI 1.2.0.0 in ihre BIOS-Versionen integrieren werden, ist noch nicht bekannt. Wie aus der "Ultimative AM4 UEFI/BIOS/AGESA"-Übersicht zu entnehmen ist, bieten einige Hersteller für einige Boards bereits Beta-Versionen mit der Version 1.2.0.0 an. Dazu gehören die Mainboards mit 500-Series-Chipsatz von ASUS, aber auch die aktuelle Serie von MSI und Biostar.

Keine Release Notes und kaum noch Übersicht

Wenngleich die "Ultimative AM4 UEFI/BIOS/AGESA"-Übersicht in unserem Forum eine gute Hilfestellung ist, nicht jeder AM4-Nutzer blickt bei all den Updates noch durch. Ein Problem ist zudem, dass AMD keinerlei Release Notes veröffentlicht. Die Mainboard-Hersteller bekommen diese Informationen, veröffentlichen diese jedoch nur in Auszügen.

Die Anzahl der AGESA-Updates und deren hohe Frequenz sorgt auch dafür, dass einige Mainboard-Hersteller so manche Version auch einfach überspringen. Die interne Validierung dauert so lange, dass schon das nächste AGESA-Update ansteht.

Auf den Intel-Plattformen sind solch häufige Updates nicht vorhanden. Dies liegt allerdings daran, dass Intel zum Beispiel Microcode-Updates per Windows-Update einspielen kann. Der Nutzer muss hier im Zweifel also kein BIOS-Update ausführen, was im Vergleich weniger, bzw. gar kein Aufwand nach sich zieht.