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MSI und Gigabyte bestätigen Termin und Kompatibilität für Rocket Lake-S

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rocket-lake-sIn den vergangenen Tagen gab es einmal mehr viele neue Details zu Intels zukünftiger Desktop-Plattform auf Basis des LGA1200 sowie zu den neuen Rocket-Lake-S-Prozessoren. Neben zahlreichen kleineren Benchmark-Ergebnissen aus diversen Online-Datenbanken gibt es auch schon komplette Tests aus dem asiatischen Raum. Da wir uns aber ein eigenes Bild zu den neuen Prozessoren machen wollen, verzichten wir auf eine detaillierte Betrachtung dieser Ergebnisse.

In jedem Fall deutet sich an, dass Rocket Lake-S eine Neuauflage von Comet Lake-S ist, im Maximalfall aber zwei Kerne weniger zu bieten hat. Dies wird durch die Verwendung der neuen Willow-Cove-Kerne abgefedert. Takt und Verbrauch bewegen sich auf Niveau der aktuellen CPU-Generation von Intel.

Inzwischen gibt es auch keinerlei Zweifel mehr am Zeitpunkt des Startes. Während eine offizielle Vorstellung auf der CES in wenigen Tagen durchaus denkbar ist, erfolgt der Start wohl ein paar Wochen später. Bereits vielfach wurde über den späten März berichtet, was sich nun auch zu bestätigen scheint. Der MSI-Support bestätigt Intel Rocket Lake-S für März und ganz unverholen spricht Gigabyte in einer Pressemitteilung von "The latest 11th Gen. Intel Core processors will be launched on March 2021." – die 11. Core-Generation erscheint also im März.

Sicherlich eher zum Schmunzeln ist die Aussage seitens Gigabyte, Intel würde hier die gleiche Architektur verwenden:

"The new processors keep the same architecture as the previous generation but they enable the PCIe 4.0 support"

Dies ist nur bedingt richtig, denn es handelt sich um Sunny-Cove-Kerne, die ein IPC-Plus von etwa 20 % zu bieten haben. Die Fertigung findet aber weiterhin in 14 nm statt.

Gigabyte, MSI und andere Hersteller haben bereits bestätigt, dass ihre bestehenden Z490- und H470-Mainboards in der Lage sein werden, die neuen Rocket-Lake-S-Prozessoren aufzunehmen. Auch eine Kompatibilität mit PCI-Express 4.0 ist wohl in den meisten Fällen gegeben. Zum Start von Comet Lake-S hatten die Hersteller bereits mit PCI-Express 4.0 geworben, allerdings fehlte den Prozessoren die entsprechende Unterstützung – dies ändert sich mit Rocket Lake-S.

Neben den neuen Kernen und PCI-Express 4.0 bieten die Prozessoren die Unterstützung von DDR4-3200, eine integrierte Xe-LP-Grafikeinheit und USB 3.2 Gen 2x2. Welche zusätzlichen Funktionen über die neuen Chipsätze hinzukommen, wird sich noch zeigen.