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ASUS ProArt PA90: Eine leistungsstarke Workstation in Zylinder-Form (Update)

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asus proart pa90Mit dem ProArt PA90 hat ASUS im Rahmen der Consumer Electronics Show in Las Vegas einen neuen Mini-PC vorgestellt, der sich dank seiner schnellen Hardware vor allem für die professionelle Content-Erstellung auf Workstation-Niveau eignen soll. Optisch erinnert das zylindrische Gehäuse an den Apple Mac Pro oder gar den Corsair One, der erst vor wenigen Stunden aufgefrischt wurde.

Mit seinem schnellen Coffee-Lake-Refresh-Prozessor und einer Workstation-Grafikkarte richtet sich der neue ProArt PA90 überwiegend an anspruchsvolle Designer und Content-Creators, die einen performanten, kompakten und optisch ansprechenden Mini-PC suchen. Im Inneren werkelt hierfür wahlweise ein Intel Core i7-9700K oder gar ein Core i9-9900K, die beide jeweils acht Kerne bieten und sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 5,0 GHz ans Werk machen. Dazu gibt es maximal 64 GB Arbeitsspeicher, die sich auf vier SO-DIMM-Sockeln breit machen und mit 2.666 MHz arbeiten.

Für die 3D-Beschleunigung setzt ASUS auf eine waschechte Workstation-Grafikkarte und steckt je nach Ausstattung eine NVIDIA Quadro 4000 oder Quadro 2000 in das Zylinder-Gehäuse. Sie entspringen der Pascal-Architektur und positionieren sich leistungsmäßig in etwa auf dem Niveau einer GeForce GTX 1050 Ti oder GeForce GTX 1070. Beide Modelle sollen überwiegend professionelle Anwendungen in der Foto- und Video-Bearbeitung sowie im Rendering- und CAD-Umfeld beschleunigen.

Das Betriebssystem sowie die wichtigsten Programme lassen sich auf zwei schnellen M.2-SSDs mit PCI-Express-Anbindung ablegen, die obendrein im RAID-Verbund zusammengeschaltet werden können. Als zusätzliches Datengrab dient außerdem eine herkömmliche Magnetspeicherfestplatte im 2,5-Zoll-Format. Intels Optane-Speicher wird ebenfalls unterstützt. ASUS verbaut SSDs mit maximal 512 GB und HDDs mit 1,0 TB. Wem das nicht genügt, der kann zusätzlichen Speicher dank Thunderbolt 3 mit Datenübertragungsraten von bis zu 40 GBit/s schnell anbinden oder die Grafikbeschleunigung mithilfe einer externen Grafikbox weiter erhöhen. Laut ASUS soll sich somit ein ganzer 4K-Film innerhalb von nur 30 Sekunden kopieren lassen.

Trotz der hohen Rechenleistung und seiner durchaus kompakten Bauweise von 176 x 176 x 365 mm soll der ASUS ProArt PA90 selbst unter absoluter Volllast laufruhig agieren. ASUS setzt auf ein Flüssigkühlsystem beim Prozessor, das für eine Geräuschkulisse von nur 32 dB(A) sorgen soll. Sollte die Temperatur der CPU auf über 80 °C ansteigen, öffnet sich der Deckel des Mini-PCs automatisch, was die Durchlüftung im Gehäuse und damit die Kühlung um 38 % verbessern soll.

Anschlussseitig bietet der Zylinder-Rechner rückseitig zwei USB-3.1-Anschlüsse, viermal DisplayPort, zweimal Thunderbolt 3 und eine Gigabit-LAN-Buchse sowie einen Line-Out-Ausgang. Auf der Vorderseite stehen zwei weitere USB-3.1-Ports sowie zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen bereit. Drahtlos wird per AC-WiFi und Bluetooth kommuniziert. Mit Strom versorgt wird das System je nach Ausstattung über ein externes 180- oder 230-W-Netzteil.

Der ASUS Pro Art PA90 soll noch im ersten Quartal verfügbar sein, Preisinformationen liegen noch nicht vor.

Update:

Bei ASUS konnten wir uns den ProArt PA90 noch einmal anschauen:

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