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ASRock DeskMini: Micro-STX-PC wird fit für Intels Achtkern-CPUs

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asrock deskmini gtx1060-teaserASRock hat seinen DeskMini abermals aufgefrischt und fit für die neuen Achtkern-Prozessoren der Coffee-Lake-Refresh-Generation von Intel gemacht. An den bisherigen Eckdaten ändert sich jedoch wenig: Der DeskMini bleibt ein kompaktes Barebone, dessen Mainboard auf dem Micro-STX-Formfaktor basiert und sich so größentechnisch zwischen Intels NUC-Systemen und dem Mini-ITX-Format einsortiert. Dabei gibt es eine gesockelte Desktop-CPU, die mit einer mobilen Grafikkarte als MXM-Modul kombiniert wird. 

Während im DeskMini bislang ausschließlich Intel-CPUs mit einer TDP von maximal 65 W bis hin zum Intel Core i7-8700 verbaut werden konnten, unterstützt das neue Mainboard auch die neuen Achtkern-Prozessoren. ASRock setzt dabei auf das hauseigene Z390M-STX-MXM-Mainboard und erhöht gleichzeitig die TDP-Begrenzung auf 95 W, womit selbst die schnellsten Modelle bis hin zum Intel Core i9-9900K verbaut werden können. 

Auf Seiten der Grafikkarte bleibt es bei einer NVIDIA GeForce GTX 1060 mit 6 GB bzw. bei einer NVIDIA GeForce GTX 1080 mit 8 GB GDDR5-Videospeicher. Sie sind die derzeit am weitesten verbreiteten Notebook-Chips und die bislang schnellsten Modelle für Spieler. Ein Umstieg auf die neue Turing-Architektur dürfte erst zum Jahreswechsel während der CES 2019 in Las Vegas erfolgen, wie es jüngst aus der Gerüchteküche schallte.

Für den Arbeitsspeicher können zwei SODIMM-Module nach DDR4-Standard eingesetzt werden, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 4.000 MHz unterstützt werden. Trotz der kompakten Abmessungen von 213 x 154,5 x 81,9 mm und dem damit verbundenen Volumen von nur 2,7 Liter können im ASRock DeskMini zwei schnelle NVMe-SSDs verbaut werden, im dritten Steckplatz kann sogar ein Optane-Modul montiert werden. WLAN und Bluetooth sind bereits an Bord, für eine kabelgebundene Netzwerkverbindung steht Gigabit-LAN bereit.

Anschlussseitig stehen fünf USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A sowie eine moderne Typ-C-Buchse bereit. Die beiden älteren USB-2.0-Ports auf dem Seitenteil gibt es ebenfalls wieder. HDMI 2.0 und mini-DisplayPort sowie DisplayPort für die Videoausgabe stehen ebenfalls bereit und auch den RGB-Header direkt auf dem Mainboard gibt es weiterhin.

In unserem Test konnte der Barebone durchaus überzeugen.