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ZOTAC: Passive ZBOX, erstes Ryzen-Modell und neuer VR-Rucksack

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zotac zbox ci660nanoDa die neuen Grafikkarten von AMD und NVIDIA noch auf sich warten lassen, legt ZOTAC seinen Fokus auf der Computex 2018 auf die kleinen Mini-PCs der ZBOX-Familie. Hier stellt man in Taipeh viele unterschiedliche Geräte aus – angefangen beim komplett passiv und damit völlig lautlosen System, über ein Modell mit AMDs Raven-Ridge-APUs bis hin zum kompletten Rucksack-PC für Virtual Reality. 

Um Letztere ist es in den letzten Wochen und Monaten erstaunlich ruhig geworden, bei ZOTAC bekommen die VR-PCs, bei denen die komplette Hardware quasi als Rucksack auf den Rücken des Spielers geschnallt wird und somit den störenden Kabelsalat ein Ende macht. Zur Computex hat ZOTAC überraschend die zweite Generation des VR GO angekündigt.

Sie basiert natürlich auf den neuen Coffee-Lake-Prozessoren von Intel und wird mit einer schnellen, diskreten Grafiklösung bestückt sein. Welche das sein wird, ist uns nicht bekannt – die Vorgänger-Generation war hier jedenfalls mit einer NVIDIA GeForce GTX 1070 bestückt. Das Äußere hat man ebenfalls angepasst, mit einem schicken Beleuchtungssystem ausgerüstet und gegenüber der ersten Generation ein gutes Stück schlanker und vor allem leichter gemacht.  

Die ZOTAC ZBOX CI660 nano ist hingegen ein komplett lüfterloses System, welches sich leistungsmäßig aber nicht zu verstecken braucht. Wer in das Barebone keine handelsübliche Magnetspeicher-Festplatte steckt, sondern sich für eine SSD entscheidet, kann die kleine ZBOX somit völlig lautlos betreiben. Angetrieben wird sie je nach Modell von einem Intel Core i7-8550U oder 8650U und lässt sich beim Arbeitsspeicher mit zwei SODIMM-Modulen nach DDR4 bestücken. Gegenüber der Vorgänger-Generation wird die Zahl der CPU-Kerne mit Kaby Lake Refresh auf vier verdoppelt, was vor allem in Multicore-Umgebungen für ein beachtliches Leistungsplus bei annähernd gleicher Leistungsaufnahme sorgt. 

Anschlussseitig bietet die ZBOX CI660 nano zwei moderne USB-3.1-Gen2-Schnittstellen nach Typ-C, fünf Typ-A-Ports und sogar einen Speicherkartenleser. Dazu gibt es zwei Gigabit-LAN-Ports, ac-WLAN, Bluetooth, HDMI und DisplayPort. Die Design-Struktur spricht für die ZBOX-Familie eine ungewöhnliche Sprache. Die neue Nano ist in einem schlichten Schwarz-Weiß gehalten, wobei die Oberseite mit einer Wabenstruktur zur besseren Kühlung der Komponenten versehen wurde. 

Das erste Ryzen-Modell kommt (endlich)

Die ZOTAC ZBOX MA551 wurde zwar schon zur Consumer Electronics Show zu Beginn des Jahres angekündigt, hat es bis heute aber nicht auf den Markt geschafft. Nun soll das Modell mit AMDs Raven-Ridge-APUs endlich in die Läden kommen. Je nach Modell wird ZOTAC wahlweise auf den AMD Ryzen 3 2200G oder Ryzen 5 2400G setzen. Beides sind 65-W-APUs, die über vier native CPU-Kerne verfügen, wobei das größere Modell zudem SMT-Support bietet und damit acht Threads verarbeiten kann. Je nach Modell werden Taktraten von 3,5 bis 3,7 bzw. von 3,6 bis 3,9 GHz erreicht.

Ein Highlight ist natürlich die Grafiklösung, die auf AMDs aktueller Vega-Architektur basiert. Im kleinen Ryzen 3 verfügt diese über acht Compute Units und damit 512 ALUs, während es beim Ryzen-5-Modell derer elf bzw. 704 sind. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei SODIMM-Speicherbänke nach DDR4-2400, ein M.S-Slot für eine schnelle NVMe-SSD, ein zusätzlicher 2,5-Zoll-Laufwerksschacht, ac-WiFi, Bluetooth 4.2 und Gigabit-LAN. Die Videoausgabe erfolgt über einen DisplayPort-Ausgang oder zwei HDMI-2.0-Ports. Dazu gibt es vier USB-Typ-A-Schnittstellen und eine Typ-C-Buchse.

Ebenfalls neu unter den ZBOX-Systemen bei ZOTAC ist die Q-Serie. Sie wird ab sofort schnelle 10-GBit/s-Port bereithalten. Das Demo-Modell auf der Computex setzt hier auf eine handelsübliche PCI-Express-Grafikkarte. Die Magnus-Modelle wird es künftig auch mit den Killer-Netzwerkchips geben.

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