> > > > Vier verschiedene Versionen des Corsair One zum Start (Update)

Vier verschiedene Versionen des Corsair One zum Start (Update)

Veröffentlicht am: von

Am gestrigen Donnerstag ließ Corsair den Vorhang für sein Corsair One fallen und feierte damit den Einstieg in den heiß umkämpften Markt der Komplettsysteme. Ziel war es, einen der kompaktesten, schnellsten und zugleich leisesten Spielerechner auf den Markt zu werfen. Wie unser Test pünktlich zum NDA-Fall bewies, ist das dem US-Amerikanischer Hersteller, welcher bislang für seine Eingabegräte, Netzteile, Gehäuse und Kühlungsprodukte bekannt war, durchaus gelungen. Alle drei Versprechen konnten eingelöst werden, das Corsair One Pro in der Webstore-Edition wurde von uns mit dem begehrten Excellent-Hardware-Award ausgezeichnet.

Doch das Corsair One gibt es zum Marktstart in insgesamt vier unterschiedlichen Konfigurationen, auf die wir in diesem Beitrag noch einmal näher eingehen wollen. Das günstigste Modell ist das Corsair One, welches hierzulande für 1.990,90 Euro angeboten werden wird. Als Basis dient ein eigens für das System entwickelte Z270-Mainboard im Mini-ITX-Format von MSI, welches mit einem Intel Core i7-7700 und 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher bestückt wird. Während der Kaby-Lake-Prozessor über einen semi-passiv gekühlten 240-mm-Radiator auf Temperatur gehalten wird, setzt man bei der Grafikkarte auf eine Luftkühlung. Das Betriebssystem installiert Corsair auf einer hauseigenen Force-LE-SSD mit einer Kapazität von 240 GB, steckt als weiteres Datengrab aber auch eine zusätzliche 1-TB-Festplatte hinzu. Mit Strom versorgt wird der Spielerechner über ein 400-W-Netzteil im SFX-Format.

Das nächst größere Modell ist das Corsair One Pro, welches hierzulande ab 2.499,90 Euro erhältlich sein wird. Statt des normalen Intel Core i7-7700 gibt es das Übertakter-freundliche K-Modell sowie eine schnellere GeForce GTX 1080 mit 8 GB GDDR5X-Videospeicher. Der SSD-Speicher wird auf 480 GB verdoppelt, die restliche Ausstattung bleibt identisch zum kleinen Schwestermodell.

Mehr Leistung nur über den US-Shop

Exklusiv über den eigenen US-Webstore vertrieben wird das Corsair One Pro ausschließlich mit SSD-Speicher. Die 1-TB-Festplatte wird komplett aus dem Corsair One verbannt, dafür gibt es eine riesige 960-GB-SSD. Da das System ausschließlich über den eigenen Onlineshop verkauft wird, nennt Corsair hier keine deutschen Preise, will das System aber auch an Kunden aus Deutschland ausliefern. Zu den geplanten 2.299,90 US-Dollar kommen also noch die Umsatzsteuer sowie die Versandkosten obendrauf, womit das System letztendlich deutlich teurer werden dürfte als die Basisvariante des Corsair One Pro.

Kurz in unserem Artikel erwähnt, hatten wir gestern die geplante Variante mit NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti, welche die kalifornische Grafikschmiede erst zu Beginn des Monats in die Läden schickte und welche langsam auch als Custom-Variante auf den Markt kommt. Das Corsair One Pro mit GeForce GTX 1080 Ti wird in Kürze ebenfalls ausschließlich über den hauseigenen Webstore vertrieben und dort für 2.599,90 US-Dollar angeboten. Auch hier gilt: Versandkosten und Steuern kommen noch obendrauf. Der dickere 3D-Beschleuniger macht außerdem eine leistungsfähigere Stromversorgung notwendig, weshalb Corsair hier das SF400 gegen die stärkere 500-W-Version eintauscht.

Die Basismodelle des Corsair One in der Übersicht
Hersteller und Bezeichnung Corsair One Corsair One Pro Corsair One Pro (Webstore) Corsair One Pro GTX 1080 Ti (Webstore)
Straßenpreis: 1.990,90 Euro 2.499,90 Euro 2.299,90 US-Dollar (zzgl. Steuern/Versand) 2.599,90 US-Dollar (zzgl. Steuern/Versand)
Homepage: www.corsair.com/de
Hardware
Abmessungen: 176 x 200 x 380 mm (B x T x H)
Prozessor: Intel Core i7-7700 Intel Core i7-7700K
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1070, 8 GB GDDR5 NVIDIA GeForce GTX 1080, 8 GB GDDR5X NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti, 11 GB GDDR5X
Massenspeicher: 1x Corsair Force LE 240 GB SSD
1x 1 TB HDD
1x Corsair Force LE 480 GB SSD
1x 1 TB HDD
1x Corsair Force LE 960 GB
Arbeitsspeicher: 2x 8.192 MB DDR4-2400, Corsair Vengeance LPX
Mainboard MSI Z270 Mini-ITX
Netzteil: Corsair SF400 Corsair SF500
Gehäuse: Schwarzes Aluminium, VR-Ready
Anschlüsse: 1x USB 3.1 Gen.2 Typ-C
4x USB 3.1 Gen2 Typ-A
2x USB 3.0 Typ-A
2x HDMI
2x DisplayPort
1x Gigabit-LAN (RJ45)
5x 3,5-mm-Klinke
1x S/PDIF
1x PS/2
Sonstiges: Beleuchtung, Windows 10, Bluetooth 4.1, WLAN-AC

Kein Einzelkauf, Upgrades in Planung

Alle Varianten des Corsair One setzen auf ein schlankes Aluminium-Gehäuse, welches optisch sehr schlicht gehalten wird. Auf eine RGB-Beleuchtung wird bewusst verzichtet, zwei weiße LED-Streifen finden sich trotzdem an der Front. Während die Einstiegs-Version noch auf einen Mix aus Luft- und Wasserkühlung setzt, werden Prozessor und Grafikkarte bei den übrigen Modellen jeweils über eine Wasserkühlung auf Temperatur gehalten. GPU und CPU werden jeweils von einem eigenen 240-mm-Radiator gekühlt, welche ebenfalls direkt im schlanken Gehäuse untergebracht werden.In unserem Test arbeitete die Kühlung zumindest im Leerlauf flüsterleise, drehte unter Last natürlich etwas auf, bleibt aber noch immer vergleichsweise leise.

Auf Nachfrage der Hardwareluxx-Redaktion teilte uns Corsair mit, dass man das Gehäuse des Corsair One nicht einzeln anbieten werde. Dafür will man mit MIFCOM als exklusiven Upgrade-Partner zusammenarbeiten, um die Konfigurationen des Corsair One noch flexibler zu machen. Wer statt einer 2,5-Zoll-SSD mit SATA-Anbindung lieber ein schnelle M.2-Modell haben möchte, wird dieses dann direkt von MIFCOM umbauen lassen und bestellen können. Unterschiedliche Ausbaustufen beim Arbeitsspeicher sind ebenfalls denkbar. Nähere Details hierzu stehen noch aus. Bis dahin wird man sich erst einmal mit den Basis-Varianten des Corsair One zufriedengeben müssen.

Update: Das Corsair One wird in Deutschland exklusiv über MIFCOM vertrieben, die Variante mit GeForce GTX 1080 Ti wird vorerst nur dem US-Amerikanischen Markt vorenthalten sein.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar174125_1.gif
Registriert seit: 07.05.2012
Dortmund
Obergefreiter
Beiträge: 98
Die LED-Streifen sehen eher Blau oder Türkis aus. Würden Corsair das Gehäuse einzeln verkaufen würden sie wohl min. doppelt so viele verkaufen als von dem Komplettsystem.
#2
customavatars/avatar116788_1.gif
Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 677
täusch dich mal nicht das Innenleben im Gehäuse ist auf gar keinen Fall was für Laien zum Selbstzusammenschustern. Laut Corsair verfällt sogar die Garantie wenn man selbst dran rumschraubt. Und ja in jedem Video dass ich gesehen hab war die Beleuchtung blau-Türkis.
Preislich ist das ganze sowieso eher uninteressant . Mifcom will ja auch noch Marge dran machen beim Pro Modell oder der TI Ausführung liegt man dann schon beim Preis eines 7700k 1080 GTX desktopversion LAPTOP und der hat dann auch noch ein Display dabei.
#3
Registriert seit: 16.06.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 414
Glaube nicht dass das so ein Renner wird. Zu wenig Vorteile dem selsbtbau gegenüber. Und dies Ding sieht auch nicht besser aus, als ein normales case.

Der Vortex zum Bsp ist trotz des geschmacksssache Aspekts sicherlich auch objektiv attraktiver, kostet je nachdem genauso viel, kann vermutlich sogar leichter mit RAM etc. aufgerüstet werden. Ist anscheinend leiser und besser ausgestattet (m.2)

Und vor allem kann man ihn nicht so nachbauen. Die Versuche in itx Cola Dosen mal außen vor, dass ist ja nur optisch ein Nachbau.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Dubaro Gamer PC XXL MSI Edition im Test: Günstiger als im Eigenbau

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DUBARO_GAMER_PC_XXL_TEST

    Gaming-PCs von der Stange kommen für einen Großteil unserer Leser nicht in Frage. Zu gering ist die Auswahl der Komponenten, um sie auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden einzelnen anpassen zu können, zu teuer ist der Aufpreis für den Zusammenbau und den etwaigen Support im Falle... [mehr]

  • ASRock DeskMini GTX 1060 im Test: Micro-STX mit MXM-Grafik

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_DESKMINI_GTX1060-TEASER

    Wer auf der Suche nach einem kompakten und vor allem spieletauglichen Mini-PC ist, der hatte bislang nur sehr wenige Möglichkeiten. Entweder man entschied sich für eine leistungsfähige ZBOX von ZOTAC oder aber man schusterte sich selbst einen Spielerechner auf Mini-ITX-Basis mit... [mehr]

  • Intels stärkster NUC: Hades Canyon im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-HADES-CANYON

    Mit den Core-Prozessoren mit Radeon-RX-Vega-M-Grafik wurde Anfang des Jahres die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontrahenten vorgestellt. AMD hielt sich etwas zurück, schließlich ist es ein Produkt auf dem Intel als Hersteller genannt wird. Wohl aufgrund fehlender eigener... [mehr]

  • ZOTAC MEK1: Ein stylischer Spielerechner im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ZOTAC_MEK1_TEST

    Wenn die Rede von besonders schlanken PC-Systemen ist, dann fällt meist ein Hersteller-Name als erstes: ZOTAC. Die Chinesen haben sich in den letzten Jahren vor allem mit ihren ZBOX-Geräten einen Namen gemacht und selbst spieletaugliche Mini-PCs mit hoher Grafikleistung auf den Markt... [mehr]

  • PCZentrum Ultima X02: Ein übertakteter High-End-Spielerechner im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/PCZENTRUM_KONFIGURATOR_SYSTEM_01-TEASER

    Seit Oktober mischt PCZentrum, die deutsche Tochter von PCSPEZIALIST aus England, auch in Deutschland mit und vertreibt überwiegend maßgeschneiderte PC-Systeme und Notebooks, deren Hardware sich je nach Anwendungsgebiet des Käufers bestimmen lässt – egal ob Gaming-System, Office-Rechner oder... [mehr]

  • Office-Power im 0,15-Liter-Gehäuse: Der ECS Liva Q im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ECS_LIVA_Q_REVIEW-TEASER

    Wer lediglich ein paar Office-Arbeiten erledigen oder aber seinen alten Fernseher smarter machen möchte, in dem er an ihn einen halbwegs leistungsfähigen PC anschließt und damit das Internet, YouTube, Netflix und Co. ins Wohnzimmer bringt, der braucht dafür nicht wirklich einen teuren... [mehr]