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Arctic Sound-M: Xe-HP-Ersatz kommt mit Xe-HPG ins Datacenter

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intel-xeNeben dem kurzfristigen Zeitplan um die erste Arc-Generation sowie einem Ausblick auf die längerfristig angelegt Roadmap hat Intel heute mit der Arctic Sound-M auch einen Datacenter-Beschleuniger auf Basis von Xe-HPG vorgestellt.

Die ursprünglich hier vorgesehenen Xe-HP-GPUs in drei Ausführungen, die unter dem Codenamen Arctic Sound entwickelt wurden, sollten kein kommerzielles Produkt mehr werden – dies verkündete Intel im Oktober des vergangenen Jahres. Raja Koduri bestätigte schon damals Datacenter-Beschleuniger auf Basis von Xe-HPG: "We’ll have Xe HPG based data center products for visual cloud/AI Inference and Xe HPC based products for HPC/AI Training."

Laut Intel setzt die Arctic Sound-M auf die Xe-HPG-GPU mit 512 Shadereinheiten. Diese kommen auf eine AI-Rechenleistung von 150 TOPS (INT8). Als Media-Compute-Hardware ist der Beschleuniger auf das Transcoding und Encoding ausgelegt. Acht simultane 4K-Streams sollen möglich sein, oder 30 1080p-Streams.

Intel Arctic Sound-M

Die Hardware selbst präsentiert sich als PCI-Express-Karte mit voller Länge und voller Höhe sowie einem Kühler mit einer Dicke von nur einem Slot. Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt über einen 8-Pin EPS-Anschluss auf der Rückseite der Karte.

Die ersten Samples der Arctic Sound-M sollen bereits ausgeliefert werden. Die generelle Auslieferung soll Mitte 2022 erfolgen.