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Zu erwartende Ergebnisse: Die ASUS DG1 Iris Xe im Test

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intel-iris-xeAnfang des Jahres stellte Intel eine dedizierte Grafiklösung auf Basis der Xe-LP-Architektur vor. Die DG1 verwendet dabei 80 Execution Units, die einen maximalen Takt von 1.500 MHz erreichen. Der GPU zur Seite stehen 4 GB an LPDDR4X, der mit 2.133 MHz läuft. Der Speicher ist über ein 128 Bit breites Speicherinterface angebunden und kommt auf eine Speicherbandbreite von 68 GB/s.

Intel, bzw. einige Partner bieten die DG1 allerdings ausschließlich OEMs, bzw. Systemintegratoren an. In Form der ASUS (DG1-4G) handelt es sich um eine passive Karte mit HDMI, DisplayPort und Dual-Link-DVI. YouTuber ETA PRIME hat sich ein Komplettsystem mit einer solchen Grafikkarten bestellt und dieses getestet. Dementsprechend bekommen wir nun einige Leistungsdaten zur Karte, die allerdings weder besonders überraschend, noch besonders hoch ausfallen.

Kombiniert mit eigenen Leistungsdaten sowie weiteren Tests von ETA PRIME, zum Beispiel des Ryzen 7 5700G, ergibt sich ein gutes Gesamtbild.

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Mehr ist besser

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Die Leistung bewegt sich also im erwarteten Bereich. Die Tiger-Lake-Prozessoren verwenden bereits eine Xe-LP-GPU mit 80, bzw. 96 EUs und nur durch den hohen Takt kann die DG1 hier mithalten. Es bleibt auch dabei, dass Intel gegenüber den integrierten Grafiklösungen von AMD deutlich aufholen, bzw. diese sogar überholen kann.

Was man nun daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. Eine echte Alternative zu einer dedizierten Grafikkarte ist die DG1 sicherlich nicht. Die integrierten Grafikeinlösungen der mobilen Tiger-Lake-Prozessoren können locker mithalten. Bei den Rocket-Lake-Prozessoren sieht dies aufgrund des Ausbaus mit nur 32 EUs etwas anders aus – hier kann der Einsatz einer DG1 also Sinn machen.

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DG2 wirft seine Schatten voraus

Noch in diesem Jahr will Intel den nächsten Schritt gehen. Die Xe-Architektur hat mit Xe-HPG (High Performance Gaming) den passenden Ableger bekommen und soll es mit den etablierten Größen, bzw. Karten von AMD und NVIDIA aufnehmen können. Vor wenigen Wochen zeigte sich der Chip das erste Mal in seiner vollen Pracht.

Seit heute kennen wir auf Basis eines Gerüchts zudem die grobe Leistung einer DG2-448EU mit 448 EUs. Die GPU soll mit einem Takt von 1.800 MHz gelaufen sein. Die Leistung auf eine Radeon RX 6700 XT normiert, soll die DG2-448EU auf 92 % der Leistung der Lösung von AMD kommen. Eine GeForce RTX 3070 kommt diesen Daten zufolge auf 97 % der Leistung einer Radeon RX 6700 XT.

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Daten gibt es außerdem zu einer DG2-128EU, die mit eben 128 EUs bei 1,9 GHz auf etwa die Leistung einer GeForce GTX 1650 kommen soll, bzw. sogar etwas schneller ist. Ob sich diese Leistungsdaten am Ende so darstellen lässt, bleibt abzuwarten. Intel dürfte noch einiges an Arbeit vor sich haben, darauf verweisen sogar Intels eigene Mitarbeiter.

Mit diesen Leistungsdaten beträte Intel den Markt in der oberen Mittelklasse. Für das High-End von AMD und NVIDIA reicht es nicht, aber das dürften auch die größten Optimisten nicht erwartet haben. Die zeitliche Achse der Einführung muss ebenfalls beachtet werden. Bis wir Intels Grafikkarten am Markt sehen werden, sind seit der Einführung einer GeForce RTX 3070 oder Radeon RX 6700 XT mindestens zwölf Monate vergangen. Xe-HPG kann also nur ein erster Schritt sein.

Welche ist die beste Grafikkarte (GPU)?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen NVIDIA- und AMD-Grafikkarten hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Grafikkarten aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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