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Intel DG1 auf Xe-Basis zeigt sich im 3DMark: Doppelt so schnell wie die Ice-Lake-GPU

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intel-xeNoch kennen wir keinerlei belastbare Zahlen zur Leistung der zukünftigen integrierten Grafikeinheit auf Basis der Xe-LP-Architektur. Mit den Tiger-Lake-Prozessoren soll die Gen12-Graphics aber in den kommenden Monaten Einzug halten. Zur CES stellt Intel das DG1 Software Development Vehicle (SDV) vor.

Eben dieses ist offenbar auch Grundlage eines Benchmark-Ergebnisses, welches sich als bisher am besten vergleichbar herausstellen könnte. Ob es ein belastbares Ergebnis ist, welches die tatsächliche Leistungsfähigkeit der GPU darstellen kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Gefunden wurde das Ergebnis von @TUM_APISA. Die Online-Datenbank zeigt ein Gesamtergebnis von 5.538 Punkten.

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Viel interessanter aber ist die reine Graphics Score. Diese liegt bei 5.960 Punkten. Ein Intel Core i7-1065G7 mit einer Iris Pro Graphics kommt auf etwa 3.100 Punkte. Wie sich diese Gen11-Grafikeinheit gegen den Vorgänger Gen9.5 schlägt, haben wir uns im Test der mobilen Ice-Lake-Prozessoren genauer angeschaut.

Um die 5.960 Punkte der Xe-LP-Grafikeinheit einordnen zu können, haben wir ein paar Ergebnisse zusammengetragen:

UL 3DMark

Fire Strike (Graphics Score)

Punkte
Mehr ist besser

Sehr deutlich zu erkennen ist, dass Intel die Leistung der Gen12-Grafikeinheit offenbar verdoppeln kann. Genau dieses Ziel hatte man auch für die Grafikleistung der Tiger-Lake-Prozessoren ausgerufen. Wir sprechen hier aber von einer dedizierten Grafikkarte, die nicht von Power Limits und der Kühlung einer integrierten Lösung abhängig ist. Ob die Leistung der DG1-Grafikkarte mit der der integrierten Lösung gleichzusetzen ist, bleibt zunächst einmal offen. Zumindest kennen wir nun die grobe Richtung, in die es geht.

Im Vergleich zu den etablierten dedizierten Lösungen von AMD und NVIDIA ist die Xe-LP-Umsetzung aber beispielsweise schwächer als eine Radeon RX 560 oder eine GeForce GTX 1050 Ti – ganz zu schweigen von noch leistungsstärkeren GPUs.

Es gilt auch noch abzuwarten, welche Ausbaustufe der Xe-LP-Architektur in den Tiger-Lake-Prozessoren zum Einsatz kommen wird. Eine diskrete Grafikkarte wird es abgesehen von der Entwicklervariante DG1 womöglich nicht geben. Stattdessen wird es zwei oder drei Abstufen, je nach Prozessor, geben. Bereits mit 48 EUs soll die Gen12-Grafikeinheit schneller als der Vorgänger mit 64 EUs sein. In der höchsten Ausbaustufe sprechen wir dann von 96 EUs und eben diese sehen wir offenbar im obigen Benchmark-Ergebnis.

Zuletzt sorgte Intel mit einem Bild eines Xe-HP-Chips für einige Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei aber um eine Datacenter-GPU, die keinerlei Grafik ausführen muss. Die Xe-HP-Architektur wird sich auch von der Xe-LP-Architekur unterscheiden.