1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Grafikkarten
  8. >
  9. NVIDIA will auch AMD-Karten mit G-Sync sprechen lassen

NVIDIA will auch AMD-Karten mit G-Sync sprechen lassen

Veröffentlicht am: von

nvidiaAdaptive Sync ist der kleine gemeinsame Nenner in den Synchronisierungstechnologien von AMD und NVIDIA. Offenbar sollen G-Sync-Monitore per Firmware-Update in die Lage versetzt werden, AMD-Grafikkarten Adaptive Sync sprechen zu lassen. Damit würden G-Sync-Monitore nicht mehr nur GeForce-Grafikkarten unterstützen.

Der Bericht stammt von TFT Central. In Taiwan will man mit dem Acer Predator XB273 X einen ersten Monitor mit dieser Firmware gesehen haben. Das Firmware-Update sollen aber auch mehr Modelle und Monitor-Hersteller bekommen. Zur Verfügung gestellt wird es Monitoren mit G-Sync-Modul der erste und die zweite Generation. Ob es dann aber auch wirklich alle Modelle betrifft, ist noch offen. Welche Monitore dies genau umfasst ist nicht bekannt. Das Adaptive Sync an einem G-Sync-Monitor soll per DisplayPort und HDMI funktionieren.

Im Frühjahr öffnete sich NVIDIA zu den verfügbaren FreeSync-Monitoren. Mit dem aktuellen Treiber werden FreeSync-Monitore als "G-Sync Compatible" aufgeführt und sprechen Variable Refresh Rate (VRR). Monitore, die "G-Sync Compatible" sind, müssen die synchronisierte Bildwiedergabe in einer Spanne von 2,4:1 und damit beispielsweise bei 60 bis 144 Hz unterstützen.

Was NVIDIA zur vermeintlichen Öffnung der G-Sync-Monitore bewegt, ist nicht bekannt. FreeSync-Monitore als "G-Sync Compatible" nutzbar gemacht zu haben, war wohl im Interesse von NVIDIA, denn es gab und gibt weitaus mehr FreeSync-Monitore, als es solche mit G-Sync-Unterstützung gibt. Die Auswahl an Größen, Auflösungen, Panel-Technologien und vielem mehr ist für den Käufer daher viel größer und die G-Sync-Modelle haben ihren Ruf zu teuer zu sein nie so wirklich ablegen können. Natürlich war der Schritt VRR zu nutzen viel größer als es die Öffnung von G-Sync für Radeon-Grafikkarte wäre. Dennoch würde es eine wieder etwas kleinere Insellösung bedeuten und dies kann nur im Interesse des Kunden sein.

Nun bleibt noch zu hoffen, dass möglichst viele G-Sync-Monitore das Update bekommen, so dass Besitzer eines solchen Monitors auch wieder die Option haben sich für eine andere Grafikkarte zu entscheiden, ohne die Funktion der Bildsynchronisation zu verlieren. Zunächst einmal handelt es sich aber um eine umbestätigte Meldung, die NVIDIA nicht kommentiert hat.