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G-Sync wird Variable Refresh Rate/Adaptive Sync unterstützen

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lgeultrawidemonitor100Neben der GeForce RTX 2060 gab NVIDIA auf der Keynote zur CES bekannt, dass man künftig das Adaptive Sync des VESA-Standards unterstützen wird. Im gleichen Atemzug wird der G-Sync-Standard der dritten Generation als G-Sync Ultimate eingeführt. G-Sync Ultimate beinhaltet die Vorgaben an die Panels, die wir bereits von G-Sync HDR her kennen. Erweitert wird das Angebot nun aber um verfügbare Monitore, die Adaptive Sync bzw. die Variable Refresh Rate (VRR) unterstützen.

NVIDIA hat dazu 400 Monitore getestet, die zu VRR kompatibel sind. Nur zwölf haben die Vorgaben einhalten können und eben diese sollen ab dem 15. Januar durch ein Treiber-Update in der Lage sein, von den entsprechenden GeForce-Grafikkarten angesprochen zu werden. Schlussendlich wird NVIDIA also VRR unterstützen, wenngleich dies nicht im vollen Umfang geschehen wird.

Folgende zwölf Modelle sollen den Test bei NVIDIA bestanden haben und demzufolge den Vorgaben entsprechen:

  • Acer XFA240
  • Acer XZ321Q
  • Acer XG270HU
  • Acer XV273K
  • Agon AG241QG4
  • AOC G2590XF
  • ASUS MG278Q
  • ASUS XG258
  • ASUS XG248
  • ASUS VG278Q
  • ASUS VG258Q
  • BenQ XL2740

Um als "G-Sync Compatible" aufgeführt zu werden, müssen demnach nur die wichtigsten Synchronisationstechniken unterstützt werden. NVIDIA gibt aber auch eine Spanne vor, in der VRR funktionieren muss. Diese liegt bei 2,4:1 und damit beispielsweise bei 60 bis 144 Hz. Zu VRR kompatible Monitore werden eine neue Option im NVIDIA Control Panel bekommen, in dem sich das VRR aktivieren lässt. Dies soll bei allen VRR-kompatiblen Monitoren der Fall sein, die korrekte Funktion garantiert NVIDIA aber nur bei den bisher 12 getesteten Modellen. Andernfalls kann es laut NVIDIA zu Darstellungsfehlern und Bildaussetzern kommen.

G-Sync Compatible wird mit allen Grafikkarten der GeForce-GTX-10- und GeForce-RTX-20-Serie funktionieren. Ein Treiber, der am 15. Januar zum Start der GeForce RTX 2060 veröffentlicht wird, soll die entsprechenden Optionen enthalten.

G-Sync-Monitore müssen noch weitere Tests über sich ergehen lassen und G-Sync Ultimate beschreibt die besagten Vorgaben hinsichtlich der Hintergrundbeleuchtung (384 Beleuchtungszonen), Helligkeit (1.000 nits), Farbraum (DCI-P3) und vieles mehr. Hier wird es in Zukunft noch weitere Modelle geben, die Auflösungen von 3.440 x 1.440 Pixel vorzuweisen haben und dann nicht ganz so teuer wie der ASUS PG27UQ (Test) sein sollen.