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Aorus Gaming-Box erhält Upgrade auf GeForce GTX 1080

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aorus Zur Computex im Juni kündigte Gigabyte unter der Gaming-Marke Aorus seine erste externe Grafikbox an. Das Besondere dabei: Während viele Konkurrenten wie ASUS bei seiner XG Station 2 auf eine Selbstbau-Lösung setzen, bei der die Grafikkarte eigenständig hinzugefügt werden muss, setzt Gigabyte auf ein Komplett-Paket und macht die Box damit zu den bislang schlankesten Modellen.

Nun hat man der Gaming-Box ein kleines Hardware-Upgrade spendiert.

Wie der Name der Aorus GTX 1080 Gaming Box bereits vermuten lässt, gibt es im Inneren nun eine vollwertige GeForce GTX 1080. Bislang gab es den externen Grafikbeschleuniger ausschließlich mit einer GeForce GTX 1070. Auch hier setzt man auf seine hauseigene Mini-Version, deren PCB mit einer Länge von gerade einmal 167 mm erstaunlich kurz ausfällt, ohne dabei Abstriche bei der Hardware machen zu müssen. Im Gegenteil: Der 3D-Beschleuniger ist gegenüber der NVIDIA-Referenz sogar noch ein klein wenig übertaktet.

Im Gaming-Modus erreicht die Mini-Version einen Basis- und Boost-Takt von 1.607, bzw. 1.733 MHz, wohingegen im OC-Modus, welcher per Software-Tool manuell aktiviert werden muss, sogar 1.632, bzw. 1.771 MHz erreicht werden sollen. Beim Speicherausbau setzt man weiterhin auf 8 GB GDDR5X-Video-Speicher, welcher per 256-Bit-Interface mit der GP104-GPU verbunden ist und sich effektiv mit 10.010 MHz ebenfalls leicht übertaktet ans Werk macht.

An den restlichen Leistungsdaten der Aorus GTX 1080 Gaming Box ändert sich dagegen wenig. Auch der neue Ableger ist mit einem integrierten Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 450 W und 80Plus-Gold-Zertifizierung ausgerüstet. Ein 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker übernimmt die Versorgung der Grafikkarte. Die Abmessungen sind mit 212 x 162 x 96 mm identisch, das Gesamtgewicht ist auf 2.370 g leicht angestiegen.

Anschlussseitig bietet auch die Aorus GTX 1080 Gaming Box vier USB-3.1-Schnittstellen sowie HDMI, DisplayPort und DVI. Auf eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle muss dagegen verzichtet werden. Angeschlossen an das Notebook wird der externe Grafikbeschleuniger per Thunderbolt 3 und verdrehsicherem Typ-C-Port. Im Test funktioniert die Handhabung deutlich besser als bei den ersten Thunderbolt-3-Grafikkarten, das Leistungsplus ist je nach Hardware deutlich, gegenüber einer vergleichbaren, nativen Notebook-Grafik jedoch etwas langsamer, wie unser Test zur Aorus GTX 1070 Gaming Box vor wenigen Wochen ausführlich aufzeigte. Das schicke RGB-Beleuchtungssystem gibt es natürlich ebenfalls.

Angaben zu Preis und Verfügbarkeit der Aorus GTX 1080 Gaming Box machte Gigabyte leider nicht. In unserem Preisvergleich sucht man die Box derzeit jedenfalls noch vergebens. Die bisher verfügbare Modellvariante schlägt mit knapp über 600 Euro zu Buche.

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Kommentare (1)

#1
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Beiträge: 9715
Tolle Hardware, wenn nur nicht der extrem laute Lüfter der Box (nicht der Karte wäre). Bin mir aber nicht sicher ob man einen Unterschied zur GTX 1070 merkt, denn auch diese wird schon massiv gebremst in der Box. (Da nur PCIe x4 Anbindung und Overhead vom Thunderbolt)
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