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RTG-Chef äußert sich zur Kritik an Radeon RX Vega

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amd radeon rx vega 64 56 test Anders als beim Start der Ryzen-Prozessoren hat AMD bei den Radeon-RX-Vega-Karten mit viel Kritik zu kämpfen. Diese konzentriert sich auf die Verfügbarkeit, das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Preissituation als solches sowie auf die Leistungsaufnahme der Karten.

Etwas ungewöhnlich dieses mal: Raja Koduri, der Chef der Radeon Technologies Group, tauchte nach dem Start der Radeon RX Vega 64 vollständig ab und auch nach dem Verkaufsstart der Radeon RX Vega 56 bliebt es erstaunlich ruhig. Dies hat sich nun geändert, per Twitter äußerte sich Koduri zur Kritik an der Radeon RX Vega – auf einige der Punkte wollen wir nun näher eingehen.

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Einer der wichtigsten Punkte ist demnach die Verfügbarkeit. Hier sehen wir im Zusammenspiel mit dem Preis einen der größten Kritikpunkte. Im Vorfeld sprach AMD immer wieder davon, dass man ausreichend Stückzahlen wird vorhalten können. Nun kann auch AMD das Verhältnis aus Angebot und Nachfrage nicht bestimmen, aber sicherlich besser abschätzen als wir dies können. Aktuelle Meldungen, die besagen, dass die Karten noch bis in den Oktober hinein mit Lieferengpässen belegt sein werden, unterstützen diesen Kritikpunkt.

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Unverständnis zeigt Koduri gegenüber der Kritik an de Preisgestaltung. Wären die Karten für etwa 400 Euro (Radeon RX Vega 56) und 500 Euro (Radeon RX Vega 64) im Handel auch verfügbar, wäre diese Kritik deutlich weniger groß gewesen. Auch hier muss sich AMD also an die eigene Nase fassen.

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Auf den Zusammenhang zwischen den Kaufinteressen der Miner und Spieler geht Raja Koduri ebenfalls ein. AMD wird es kurzfristig ziemlich egal sein, wer die Karten kauft. Auf lange Sicht könnte die aktuelle Situation aber sowohl positive wie auch negative Folgen für AMD haben.

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Neben Verfügbarkeit und Preis ist der Verbrauch ein heiß diskutiertes Thema. Raja Koduri spricht hier die verschiedenen Leistungsprofile an, die per Treiber ausgewählt werden können. Wir haben uns diese im Test angeschaut und können eigentlich nur bestätigen, was in den Tweets angedeutet wird. Zwar verringert sich die Leistung beim Wechsel von ausballanciert zu stromsparend um 5 bis 10 %, dafür verbraucht die Karte auch gut 60 W weniger.

Auch unser Undervolting-Test der Radeon RX Vega 64 und Vega 56 hat gezeigt, dass hier entsprechendes Potenzial vorhanden ist. Es lässt sich also durchaus ein gutes Performance/Watt-Verhältnis erreichen, ohne manuelles Zutun geht dies jedoch nicht und es stellt sich die Frage, wie viele Nutzer einer Radeon RX Vega sich mit den entsprechenden Einstellungen im Treiber beschäftigen. Das Performance/Preis-Verhältnis ist ein weiterer Punkt, der von Raja Koduri abgesprochen wird. Dies ist jedoch maßgeblich abhängig von der Verfügbarkeit und dem Straßenpreis.

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So richtig ausräumen kann Raja Koduri die Kritik an den beiden Modellen der Radeon RX Vega also nicht. Er spricht aber auch einige Punkte an, die letztendlich noch nicht final entschieden wurden. Die Karten sind erst in geringen Stückzahlen im Handel verfügbar.

Kurzzeitig gab es Gerüchte, Raja Koduri sei als Chef der Radeon Technologies Group zurückgetreten. Die beiden Radeon RX Vega sind sicherlich nicht AMDs Allheilsbringer geworden, darauf sind wir in einem Kommentar schon genauer eingegangen. Koduri ist erst seit April 2013 für AMD aktiv, womit die Vega-Architektur die erste sein dürfte, auf die er maßgeblich Einfluss hatte. Entscheidungen, wie der Einsatz von High Bandwidth Memory sowie die Auslegung als Allround-GPU für Spieler und professionelle Anwendungen, wurden damals schon gefällt und zeigen heute erst ihre Auswirkungen. Mit der Navi-Architektur dürften wir im kommenden Jahr die erste GPU-Architektur sehen, auf die Koduri vollständige Entscheidungsgewalt hatte.