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Seagate Mach.2: Zwei unabhängige Aktuatoren für eine Festplatte

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Dass normale HDDs gerade im Consumer-Bereich künftig einen schweren Stand haben, dürfte kein Geheimnis sein. SSDs sind aufgrund ihrer Zugriffszeiten weiter auf dem Vormarsch. Jedoch scheint der US-amerikanische Festplattenhersteller Seagate es jetzt geschafft zu haben, die Geschwindigkeiten von normalen HDDs zu verdoppeln. Laut Seagate sind die Mach.2-Festplatten in der Lage, Transferraten von bis zu 520 MByte/s zu erzielen. Dies gelingt dem Unternehmen, indem die neuen Datenträger zwei unabhängige Aktuatoren verwenden. 

Die Mach.2-Technologie wurde jetzt vom US-amerikanischen Unternehmen Microsoft ausgiebig in Form der Exos-2X14-Enterprise-Festplatte getestet. Ausschlaggebend dabei war, ob die IOPS der Platte ausreichen, um den MS-Exchange-Server bzw. den Cloud-Services Azure zu betreiben. Wie Microsoft bekannt gab, wurden die Erwartungen des internationalen Hard- und Softwareherstellers erfüllt. Microsoft bestätigte zudem, dass die Verdoppelung der Actuatoren fast für das zweifache des Durchsatzes beziehungsweise der IOPS sorgt.

Auch wenn die ersten Tests bei Microsoft mit den neuen Seagate-Platten allem Anschein nach sehr positiv verlaufen sind, bleibt zunächst abzuwarten, wann Seagate tatsächlich die Marktreife mit der Mach.2-Technologie erreichen wird. Aktuell gibt es seitens des US-amerikanischen Herstellers keinerlei Angaben dazu, wann der Konzern besagte Technologie auf dem Markt anbieten möchte. Zudem ist nicht bekannt, ob Seagate Mach.2-Festplatten auch im Consumer-Bereich anbieten oder sich lediglich auf das Enterprise-Geschäft beschränken wird. Laut Aussagen von Seagate beabsichtigt man jedoch zunächst die genannten Festplatten lediglich für Server-Systeme zur Verfügung zu stellen. Gerade hier besteht weiterhin eine große Nachfrage nach viel Speicherplatz.

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