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In der vergangenen Woche wurde Resident Evil Requiem veröffentlicht. Wir haben uns den Titel im Hinblick auf die Raytracing- und Pathtracing-Leistung unter Nutzung von Multi Frame Generation und DLSS 4 angeschaut. Sony hat in einem Blogpost veröffentlicht, dass Resident Evil Requiem der erste Titel sei, der das verbesserte PSSR nutzt. PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution und beschreibt das Gemeinschaftsprojekt von AMD und Sony namens Amethyst. Mittels Firmware-Update im März sollen weitere Spiele ebenfalls die verbesserte Version nutzen.
Bei Resident Evil Requiem haben wir uns darauf konzentriert, die Darstellungsqualität des Protagonisten durch eine aktualisierte Version der RE Engine zu verbessern, damit der Spieler den Horror noch intensiver erlebt. Beispielsweise wird jede einzelne Haarsträhne und jedes Barthaar als Polygon gerendert, sodass sie sich in Reaktion auf Körperbewegungen und Wind realistischer bewegen. Die Art, wie das Licht durch seine Haare fällt, ändert sich auch je nachdem, wie seine Haarsträhnen übereinanderliegen. Diese genaue Darstellung von Texturen ist eines der vielen Details, bei denen wir uns ganz besonders darauf freuen, dass unsere Fans sie sehen.
Die aktualisierte PSSR hat es uns ermöglicht, unsere Ausdrucksstärke zu verbessern, indem diese Details und strukturellen Besonderheiten erfolgreich verarbeitet werden. Üblicherweise sind sie wegen ihrer Komplexität schwer hochzuskalieren. Wir hoffen, dass ihr dieses beispiellose Level an Horror und visueller Wiedergabetreue und das damit einhergehende Gameplay-Feeling erleben werdet.
Der in der neuen PSSR eingesetzte Algorithmus sowie das zugrunde liegende neuronale Netzwerk entstammen der "Project Amethyst"-Kooperation mit AMD. Bereits durch die FSR‑4‑Upscaling‑Technologie konnten PC-Spieler von den Ergebnissen dieser Zusammenarbeit profitieren.
PSSR (links) - verbesseres PSSR (rechts)
Im März will Sony weitere Details bekannt geben, wenn mehrere bestehende Titel auf die verbesserte PSSR-Version aktualisiert werden. Zeitgleich soll ein Systemsoftware‑Update für die PlayStation 5 Pro erscheinen. In den Einstellungen lässt sich dann unter "Enhance PSSR Image Quality" (PSSR‑Bildqualität verbessern) die neue Funktion aktivieren, um sie in allen kompatiblen Spielen zu nutzen. Nach der Veröffentlichung des Updates im kommenden Monat können Anwender selbst prüfen, bei welchen Titeln sich eine sichtbar höhere Bildschärfe ergibt.
Im März soll es weitere Informationen geben. Womöglich können AMD und Sony dann auch aufklären, wie ein "FSR 4" ohne RDNA 4 offiziell auf der PlayStation 5 Pro umgesetzt wurde. Vollwertiges FSR 4 setzt das Datenformat FP8 voraus, die PS5 Pro mit der RDNA-3+-Architektur unterstützt jedoch trotz verbesserter KI-Funktionen gegenüber der Basis-PlayStation 5 mit der RDNA-2-Architektur lediglich das INT8-Format.
Dieselbe Lage herrscht bei Desktop-Grafikkarten: Die Karten auf Basis der RDNA-2-Architektur beherrschen keine KI-Formate, die auf Basis der RDNA-3-Architektur hingegen INT8 (wie PS5 Pro) und dennoch verweigert AMD die Nutzung von FSR 4 auf den Karten der Radeon-RX-7000-Serie.






