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Samsung stellt digitalen Assistenten Bixby offiziell vor

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Samsung hat in einer neuen Mitteilung zu seinem digitalen Assistenten Bixby ein paar Details verraten: Bixby soll unter anderem auch das kommende Galaxy S8 bzw. Galaxy S8+ mit seinen Diensten versorgen. Bixby soll laut Samsung zudem auf Dauer die Bedienung der immer komplexer werdenden Technik vereinfachen. Der Gedankengang ist einfach: Anstatt, dass die Anwender lernen müssen, wie man ein Gerät bedient, soll das Gerät lernen, wie der Anwender es bedienen möchte. Genau hier soll Bixby als künstliche Intelligenz mit maschinellem Lernen ins Spiel kommen.

Dabei nennt Samsung insgesamt drei zentrale Aspekte, welche Bixby von Konkurrenzprodukten wie Apple Siri oder dem Google Assistant abheben sollen: 1. Vollständigkeit 2. Kontextbezogenheit und 3. Kognitive Toleranz. Mit dem ersten Punkt ist gemeint, dass zu Bixby kompatible Apps dann wirklich alle Funktionen auf Bixby auslagern können – nicht nur einzelne Features. Die Kontextbezogenheit meint, dass Bixby eben je nach Anwendungsszenario entsprechend reagieren soll. Zudem sollen sich auf diese Weise Touch-Eingaben und Sprachsteuerung nahtlos kombinieren lassen – Bixby bleibt quasi immer auf dem Laufenden. Die kognitive Toleranz bezeichnet laut Samsung, dass Bixby nicht wie andere Assistenten komplett präzise Eingaben benötigt, sondern z. B. auch leicht abgewandelte Befehle und Eingaben korrekt erkennt. Im Zweifelsfall soll Bixby eine Verständnisfrage stellen und Vorschläge machen, statt zu kapitulieren.

Samsung erklärt, dass man sich bewusst sei, dass Bixby nicht nur bei Entwicklern, sondern auch Anwendern ein Umdenken erfordern werde. Das sei aber lohnenswert für alle, denn der Assistent habe das Potential die Eingaben enorm zu vereinfachen. Statt etwa für einen Anruf Kontaktlisten zu mustern, die Telefon-App zu öffnen und den Anruf zu starten, reiche bei Bixby eine einzige Spracheingabe – dieses Beispiel kennt man wiederum aber auch von anderen Assistenten. Laut Samsung werden zum Launch des Galaxy S8 viele der vorinstallierten Anwendungen mit Bixby vernetzt sein. Nach und nach hofft man, dass externe Entwickler ebenfalls die Unterstützung verstärkt einbinden.

Samsung sieht Bixby dabei insgesamt als seine Zukunft an: Der Assistent soll nach und nach den Sprung auf alle neuen Smartphones des Unternehmens schaffen und auch langfristig im Smart Home sowie z. B. auf den TVs des Unternehmens Einzug halten. Laut Samsung seien die Potentiale schier grenzenlos und man hoffe mit Bixby über die gesamte Produktpalette die Bedienung zu revolutionieren. Ob dieser Plan aufgeht, entscheiden am Ende die Kunden.