Seite 1: Apple Card: Die erste Kunden können die Apple-Kreditkarte bestellen

apple-cardNachdem Goldman Sachs – die Partnerbank der ersten Apple-eigenen Kreditkarte – in dieser Woche bereits die Nutzungsbedingungen der Apple Card veröffentlicht hatte und darin Transaktionen mit Kryptowährungen und Glücksspielen, aber auch die Nutzung eines Jailbreaks ausgeschlossen hatte, ist die Karte nun in den USA erhältlich. Bislang jedoch nur auf Einladung für Kunden, die sich zuvor in den Newsletter eingetragen hatten. Damit will Apple sein neustes Projekt vor dem großen Marktstart noch einmal ausgiebig testen.

Die Kollegen des US-Techblogs TechCrunch.com haben die neue Apple-Kreditkarte bereits testen können. Demnach ging der Bestellprozess einfach und schnell über die Wallet-App unter iOS 12.4 auf dem iPhone von der Hand. Als Inhaber einer Apple-ID wurde ein Großteil der notwendigen Daten innerhalb des Bestellprozesses automatisch ausgefüllt, was den Zeitaufwand auf unter eine Minute drückte. 

Nach der Freigabe erscheint die neue Kreditkarte direkt in der Wallet-App; die physische Titanium-Karte muss hingegen separat bestellt werden. Das Design der Karte ist abhängig vom Ausgabeverhalten des Nutzers. Wer viele Umsätze in Restaurants tätigt, dessen Karte färbt sich in der App orangefarben ein, bei Entertainment-Umsätzen kommt ein pinker Farbton hinzu.

Verwaltet wird die Apple-Kreditkarte ebenfalls über die Wallet-App. Darin werden neben den zuletzt getätigtigen Umsätzen die Auslastung des Kreditrahmens sowie der Betrag für den restlichen Verfügungsrahmen angezeigt. Alle Umsätze werden automatisch in Kategorien gepackt, was einfache Statistiken ermöglicht. 

Über eine weitere Wallet-Karte wird das Apple-Cash-Konto geführt, auf dem alle Cashback-Punkte gesammelt werden. Für jeden Umsatz, der mit der Apple Card getätigt wird, gibt es in den USA eine Rückvergütung in Höhe von 1 bis 3 %, der abhängig vom jeweiligen Umsatz ist. Bei der Nutzung von Apple Pay gibt es mehr Cashback als bei der Nutzung der physischen Karte. Das gesammelte Cashback lässt sich dann per Instant Payment binnen weniger Sekunden auf das eigene Bankkonto gegen eine Gebühr in Höhe von 10 US-Dollar überweisen. Wer zwei bis drei Tage auf die Überweisung warten kann, kann diese auch gratis durchführen.

Die physische Karte konnten die Kollegen allerdings noch nicht testen, da sie bis zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung noch nicht eintraf. Die Karte selbst trägt keine Kreditkartennummer, was sie bei Verlust oder Diebstahl unbrauchbar und damit sicherer als herkömmliche Kreditkarten macht. Für Online-Transaktionen, bei denen die Nummer benötigt wird, lässt sich diese über die Wallet-App generieren und jeder Zeit neu beantragen, was die Sicherheit ebenfalls erhöht. Von allen Transaktionen soll die Partnerbank Goldman Sachs nichts mitbekommen. 

Zum Start der Apple Card hat Apple zehn neue Videos veröffentlicht, die die Nutzung der Kreditkarte von der Beantragung bis zur ersten Abrechnung zeigen – sie listen wir auf der nächsten Seite auf.

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