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Apple legt die Siri-Qualitätskontrolle vorerst auf Eis

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Wie Hardwareluxx in jüngster Vergangenheit berichtet hat, werden auch bei Apple die Aufnahmen der Sprachassistentin Siri von Mitarbeitern angehört und bewertet. Da dies jedoch nicht mit der Außendarstellung der Unternehmensphilosophie in Einklang steht, besteht nun dringender Handlungsbedarf beim iPhone-Konzern, damit er nicht seine Glaubwürdigkeit verliert. Es gibt zwar die Möglichkeit, den Upload der Aufnahmen zu verhindern, jedoch dürfte besagte Methode zwar der Hardwareluxx-Community bekannt sein, der Otto-Normal-Verbraucher tappt aber weiterhin im Dunkeln. Aus diesem Grund hat der kalifornische Smartphone-Hersteller jetzt in einer Erklärung angekündigt, die Qualitätskontrolle der Siri-Aufnahmen vorerst auszusetzen.

Das US-amerikanische Unternehmen führt eine gründliche interne Überprüfung seiner Siri-Richtlinien durch und wird die Siri-Klassifizierung erst wieder einführen, wenn die Prüfung abgeschlossen ist. Allerdings soll es dann möglich sein, den Bewertungen der Siri-Aufnahmen durch Apple-Mitarbeiter zu widersprechen. Hier handelt es sich um ein Opt-Out-Verfahren, dies bedeutet, dass der Nutzer aktiv werden und entsprechende Funktion an seinem Gerät deaktivieren muss. Standardmäßig wird der Upload der Siri-Dateien aktiviert sein. 

Allerdings bleibt weiter unverständlich, warum der kalifornische iPhone-Konzern in seiner Datenschutzerklärung keinerlei Angaben zu dem bekannt gewordenen Upload von Siri-Sprachaufnahmen und der anschließenden Bewertung durch Apple-Mitarbeiter gemacht hat. Spätestens die Ereignisse rund um Googles digitalen Assistenten hätten Apple dazu bewegen müssen, den Siri-Upload sofort abzuschalten. Aktuell bleibt abzuwarten, wie sehr "Lauschangriff" das Vertrauen in die Marke Apple und dessen Werbeversprechen, dass die Privatsphäre auf dem iPhone Privatsache sei, geschädigt hat.

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