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Mit bis zu 16 Trackern ein VR-Erlebnis in mehreren Räumen

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htc-vive-proMit der Vorstellung der HTC Vive Pro sowie den neuen Basisstationen führte HTC das SteamVR Tracking 2.0 ein. Damit vergrößert sich der erfassbare und spielbare Bereich von 25 m² auf 36 m². Doch es muss offenbar keine zusammenhängende bzw. viereckige Fläche sein.

HTC hat eine SteamVR-Beta veröffentlicht, welche die Nutzung von bis zu 16 Basisstationen ermöglicht. Derart viele Basisstationen sind selbst für 36 m² nicht notwendig, wohl aber, wenn es sozusagen "um die Ecke" gehen soll. Besagte 16 Basisstationen können verwendet werden, um größere zusammenhängende Flächen zu erstellen, die auch durch eine Tür voneinander getrennt sein dürfen.

Passend dazu gibt es ein Video, welches die Beta von SteamVR in Aktion zeigt. Veröffentlicht wurde dieses von Alvin Wang Graylin, der für den chinesischen Raum bei HTC verantwortlich ist. Das Video zeigt, wie ein Nutzer der HTC Vive Pro einen Raum verlässt, hinter einer Tür einen Controller auf einem Stativ erkennt und anheben kann, sich herumdreht und nach einigen Schritten einen weiteren Controller vom Boden aufhebt und dann noch einmal um die Ecke geht.

Für dieses spezielle Setup wurden sechs Basisstationen verwendet. Damit war jeder Winkel der virtuellen Fläche für das System einsehbar. Mit entsprechend mehr Basisstationen lassen sich auch kompliziertere Umgebungen abbilden.

Derzeit sind zusätzliche Basisstationen noch nicht separat zum 1.399 Euro teuren Bundle erhältlich. Ein paar hundert Euro dürften für ein weiteres Paar aber dennoch fällig werden. Für das neue Tracking verwendet HTC einen mittels Motor stabilisierten Laser, der auch die Informationen zur Synchronisation über den Lichtstrahl versendet (Sync on Beam). Das SteamVR Tracking 1.0 basierte auf zwei Lasern pro Lighthouse-Basisstation, die über zwei Gyromotoren stabilisiert werden. Die Synchronisation erfolgt über einen getrenntes Infrarot-Signal (Sync Blinker). Das neue Tracking macht die Erkennung genauer und auch über eine größere Distanz möglich.

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Kommentare (4)

#1
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1. mit Mixed Reality schon lange möglich und 2. er hängt am Kabel 3. Warum findet er die Tür nicht? Offenbar nicht mit der VR Welt abgestimmt. Schlechter Spielerei-Status.

Das wird wohl nicht nur mit Sync-On-Beam betrieben sondern jede Station sendet zudem noch ihre eigene ID an die Sensoren. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
#2
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Tweety
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Zitat REDFROG;26410160
1. mit Mixed Reality schon lange möglich


Ja, kostet dann aber gleich mehrere tausend Euro und nicht ein paar hundert für weitere Basisstationen.
#3
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Eine Mixed Reality Brille kostet rund 350-500€?
#4
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Moderator
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bei den mixed reality brillen hast du aber keine prezise erfassten kontroller oder?
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