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HTC stellt Standalone-Headset Vive Focus vor und stampft Daydream-Pläne ein

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htc viveHTC hat diese Woche ein neues Standalone-VR-Headset namens Vive Focus offiziell auf der Vive Developers Conference (VDC) vorgestellt. Zuvor gab es bereits Gerüchte um ein derartiges Modell. Das HTC Vive Focus basiert auf dem Qualcomm Snapdragon 835 und ist mit Inhalten kompatibel, die über das Vive Wave VR SDK erstellt wurden bzw. über HTCs eigenen Store VivePort VR erhältlich sind. Zunächst erscheint HTCs Vive Focus allerdings nur in China.

Zu den weiteren Daten zählt ein AMOLED-Display, das laut HTC eine geringe Latenz und eine hohe Auflösung biete. Zudem arbeitet man mit 6DoF-Tracking (6-degree-of-freedom), so dass keine externen Sensoren notwendig sind. Deswegen kann das VR-Headset Vive Focus eben auch ohne einen PC oder andere Basisstationen verwendet werden. Im Lieferumfang wird auch ein Bluetooth-Controller enthalten sein, der denjenigen Modellen ähnelt, die man von der Samsung Gear VR kennt. Das Design des Vive Focus ähnelt sehr grob auch eher an mobile VR-Headets als an den großen Bruder, die erst um August vergünstigte HTC Vive.

Leider hat HTC zum Vive Focus sonst keine konkreteren, technischen Daten enthüllt. Erstmals sprach man über dieses VR-Headset bereits im Juli. Auch der Preis und das genaue Launchdatum sind immer noch offen.  Entwickler sollen auch erst vor ca. zwei Wochen ihre Developer Kits erhalten haben, so dass es sicherlich noch etwas dauern wird, bis Vive Focus am Markt wirklich durchstartet. Immerhin konnte man als Hardware-Partner für China aber bereits 60QIKU, Baofengmojing, Coocaa, EmdoorVR, Idealens, iQIYI, Juhaokan, Nubia, Pico, Pimax, Quanta und Thundercomm bestätigen. Jene werden das Vive Wave SDK unterstützen und den VivePort VR Store für ihre Produkte einbinden. Zudem wollen mehr als 35 chinesische Entwickler Content für Vive Wave bzw. damit das Vive Focus bereitstellen. Auch Unity Technologies will VivePort in seine Plattform integrieren und es Entwicklern damit erleichtern, das Vive Wave VR SDK mit der Engine zu verknüpfen. 

Parallel hat HTC übrigens seine Pläne gestrichen ein Daydream-Headset zu veröffentlichen. Jenes war auch für Europa angekündigt worden, wird nun aber nie erscheinen. Im Ergebnis geht HTC nun abseits von Googles Daydream-Ökosystem seinen eigenen Weg.

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Kommentare (2)

#1
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Narf!
#2
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Wenn das ding schon nen Android-optimierten SOC enthält, hätte man echt mit Google zusammenarbeiten können um die Daydream apps zu unterstützen...
Sind immerhin ein paar Tausend und heisst ja nicht dass man nicht auch Apps ausschließlich für das eigene Produkt bringen dürfte.
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