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Ethereum: Gesamthashrate mit starkem Rückgang

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ethereumInsbesondere der Kryptowährung Ethereum und dessen Minern wurde in der Vergangenheit immer wieder nachgesagt, verantwortlich für die schlechte Verfügbarkeit von Grafikkarten zu sein. Schaut man sich aktuell bei eBay-Kleinanzeigen um, tauchen dort immer mehr Anzeigen mit Mining-Rigs auf. Zudem ist die Hashrate des Netzwerks erstmals seit 2019 um satte 10 % gesunken und liegt derzeit bei 574 TH/s. Auch der Ether-Kurs fällt momentan weiter und liegt momentan bei unter 2.000 Euro. Ob dies jedoch die ersten Vorboten für das Ende des Miningbooms sind, bleibt fraglich. 

Aufgrund der angekündigten, bzw. verhängten Restriktionen in China und dem Iran gehen bei diversen großen Mining-Farmen die Lichter aus. Allerdings dürfte es sich hierbei nur um eine kurzweilige Momentaufnahme handeln. Auch in Paraguay ist das Schürfen von Kryptowährungen hoch im Kurs. Anfang des Jahres stand zwar ein Verbot der digitalen Coins in Indien im Raum, mittlerweile ruderte man hier aber zurück. Somit ist nicht davon auszugehen, dass die Nachfrage bei Grafikkarten auf lange Sicht zurückgehen wird. Lediglich ein niedriger Wechselkurs oder ein komplettes Verbot könnten dafür sorgen, dass Mining-Farmen die Investitionen in neue Hardware stoppen.

Die momentan aufgrund des hohen Energieverbrauches geführte Debatte lässt sich zwar nicht innerhalb kürzester Zeit lösen, jedoch würde die Verwendung erneuerbarer Energien den Gegnern von Kryptowährungen hier ganz schnell den Wind aus den Segeln nehmen. Zudem zeigen die Mining-Bremsen in aktuellen Grafikkarten bereits Wirkung. Derzeit ist die GeForce RTX 3060 laut dem Vergleichsportal Geizhals in vielen Varianten sofort lieferbar. Die Preise liegen je nach Boardpartner bei rund 700 bis 750 Euro. Somit scheinen die Miner doch eine wichtige Rolle bei der Verfügbarkeit von Grafikkarten zu spielen. Zuletzt behaupteten die US-amerikanischen Analysten von Jon Peddie Research, dass sich Kryptofarmen 700.000 Exemplare von High-End- sowie Mittelklasse-GPUs sichern konnten.

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