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AMDs Marktanteile: Wachstum bei EPYC - Ryzen stagniert

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Seit der Veröffentlichung der Ryzen-Prozessoren ist es AMD gelungen die eigenen Marktanteile kontinuierlich weiter auszubauen. Mit der Einführung der EPYC-CPUs hat man der Konkurrenz auch im Bereich Server den Kampf angesagt. Dass dies aufgeht bestätigen nun die neuesten Zahlen von Mercury Research. Laut den Marktforschern konnte AMD seine Position auf dem Markt weiter ausbauen und beansprucht im ersten Quartal 2021 8,9 %. Dies entspricht einem signifikanten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Im Q1 2020 belief sich die Quote von EPYC-Systemen auf 5,1 % am Markt. In den genannten Zahlen sind zudem bereits die EPYC-Generation Milan sowie Intels Ice-Lake-SP-Chips enthalten.

Bei Desktop-PCs konnte sich AMD 19,3 % des Marktes sichern. Hier lag der Höchststand im Q3 2020 noch bei 20,3 %. Im Bereich Notebooks beanspruchte der Hersteller 18 % für sich, obwohl mit der anhaltenden Corona-Pandemie der Bedarf sowohl an PCs als auch an Laptops gestiegen ist. Allerdings scheint auch AMD unter dem COVID-19-Virus zu leiden, denn Intel hat bei der Verfügbarkeit derzeit die Nase vorn. Dies zeichnete sich bereits im vergangenen Jahr ab, als Scalper-Bots in den Vereinigten Staaten von Amerika für steigende Preise bei Ryzen-5000-CPUs sorgten. Der Hersteller konnte hier die starke Nachfrage nicht befriedigen. Ein ähnliche Situation fand man auch in Deutschland vor. Die begehrten CPUs waren weitestgehend ausverkauft. 

Zusätzlich wurden AMD-Prozessoren für die Sony PlayStation 5 benötigt. Somit ist es bei der momentanen Halbleiter-Krise nicht verwunderlich, dass auch CPU-Hersteller an ihre Grenzen kommen. Zumal Sony selbst mit der Produktion der begehrten Konsole nicht hinterherkommt. Mittlerweile wurden über 7,8 Millionen Exemplare der PS5 an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht und ein Ende der Nachfrage ist nicht in Sicht.

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