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Netflix dreht in Deutschland erneut an der Preisschraube

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netflix 100In der Gerüchteküche zeichnete es sich bereits ab: Nun hat die Videostreaming-Plattform Netflix ihre Preisanpassung offiziell gemacht und vor allem die höherwertigen Abo-Pakete teurer gemacht. Für zwei der drei in Deutschland verfügbaren Abonnements muss künftig mehr bezahlt werden. Zuletzt hatte man im April 2019 an der Preisschraube gedreht.

Wie Netflix am Donnerstagvormittag bekannt gab, erhöht man in Deutschland für seine Dienste die Preise. Künftig ruft man für den Premium-Tarif monatlich 17,99 Euro statt wie bisher 15,99 Euro auf, was einer Preiserhöhung um 2 Euro entspricht. Im Premium-Paket dürfen bis zu vier Geräte gleichzeitig streamen und das je nach Verfügbarkeit in hochauflösender 4K-Auflösung. Das Standard-Paket steigt um 1 Euro auf künftig 12,99 Euro pro Monat an. Hier sind immerhin noch zwei gleichzeitige Streams in HD-Qualität erlaubt. 

Der Basispreis ohne Full-HD-Auflösung und nur für ein einziges Gerät bleibt unverändert bei 7,99 Euro im Monat. Mit Blick auf die Bildqualität dürfte für viele Serienfans nur mindestens das Standard-Paket in Frage kommen. Einen Gratis-Monat gibt es im Gegensatz zu früher schon seit August nicht mehr.

Für Neukunden gelten die neuen Preise ab sofort. Bestandskunden werden voraussichtlich noch bis zur nächsten Abrechnungsperiode verschont. Sie werden in Kürze offiziell über die Preiserhöhung informiert, die dann üblicherweise 30 Tage nach Inkenntnissetzung in Kraft tritt. Wer jedoch zwischen den Tarifen wechselt, muss schon heute die neuen Preise bezahlen. 

Damit hat Netflix in Deutschland etwa alle zwei Jahre die Preise erhöht. In anderen Ländern, wie beispielsweise im Heimatland USA hatte man bereits im Oktober an der Preisschraube gedreht. 

Auch Konkurrent Disney+ erhöhte kürzlich die Preise von 6,99 auf 8,99 Euro monatlich. In dieser Woche kündigte Netflix eine neue Inhalts-Offensive an, im Rahmen derer man künftig mindestens eine Filmpremiere pro Woche feiern möchte. Alleine in diesem Jahr will man mehr als 70 Eigenproduktionen veröffentlichen.