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Rekordjagd geht weiter: Bitcoin-Kurs klettert auf 30.000 US-Dollar

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bitcoinNachdem der Bitcoin im Dezember ein neues Allzeithoch markierte, damit den alten Höchststand von rund 19.700 US-Dollar aus dem Jahr 2017 übersprang und wenige Tage später sogar die 20.000-US-Dollar-Marke eindeutig genommen wurde, hat die bekannteste Kryptowährung ihren Höhenflug über Weihnachten und Neujahr fortgesetzt und stetig für neue Rekordhochs gesorgt. 

Am Samstagnachmittag übersprang die digitale Währung auf den einschlägigen Krypto-Börsen schließlich auch die Marke von 30.000 US-Dollar und ist damit so teuer wie noch nie. Der Bitcoin-Preis kletterte alleine in den letzten zwei Wochen um mehr als 10.000 US-Dollar nach oben.

Noch zu Beginn der Corona-Krise Mitte Februar war der Kurs um über 50 % eingebrochen, im März belief sich der Wert auf etwa 4.900 US-Dollar. Mittlerweile hat sich der Kurs mehr als versechsfacht, teilweise stieg der Preis binnen weniger Tage um 100 %. Großanleger nutzten Schwächephasen immer wieder aus, sorgten so für stetig neue Höchststände und brachten die Marktkapitalisierung ebenfalls zu neuen Rekordwerten – der große Crash aus dem Jahr 2017 scheint vergessen zu sein. Damals trieben vor allem Kleinanleger den Preis – inzwischen wird er von vielen großen Unternehmen wie PayPal und institutionellen Anlegern zusätzlich gestützt.

Bitcoin

Trotz des erneuten Höhenflugs investieren nur sehr wenige Deutsche in Kryptowährungen. Nach einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom zufolge steht die Mehrheit der Bundesbürger dem Bitcoin und anderen Digitalwährungen skeptisch gegenüber. Für zwei Drittel der Befragten sei das Konzept schlichtweg zu kompliziert oder nur für Spekulanten geeignet, die auf einen schnellen Kursgewinn hoffen würden. Für 30 % der Befragten seien Kryptowährungen hingegen eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem. Unter den jüngeren Befragungs-Teilnehmern im Alter von 16 bis 29 Jahren liegt diese Zahl schon bei 43 %, die Akzeptanz damit höher.

Rund jeder vierte Befragte glaubt, dass Kryptowährungen als langfristige Geldanlage geeignet seien. Nur etwa 2 % sind bereits investiert.