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Rote Zahlen: Disney macht die Corona-Pandemie zu schaffen

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disney 2Zwar konnte Disney in manchen Bereichen von der Corona-Pandemie profitieren und so in der Vergangenheit den einen oder anderen Neukunden beim Streamingdienst Disney+ verzeichnen, jedoch trifft dies bei Weitem nicht auf alle Geschäftsfelder des Konzerns zu. Das US-amerikanische Unternehmen ist unter anderem auch der Betreiber von zahlreichen Vergnügungsparks rund um den Globus. Dies hatte zur Folge, dass es Disney nicht gelungen ist, das vergangene Quartal mit einem Gewinn abzuschließen. 

In den letzten drei Monaten machte das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 710 Millionen US-Dollar. Vergleicht man dies mit dem Vorjahr, so lag der Gewinn in den Monaten Juni bis September 2019 bei insgesamt 777 Millionen US-Dollar. Allerdings scheint es bei Disney wieder aufwärts zu gehen. Im zweiten Quartal sorgte die Corona-Pandemie noch für eine Minus von satten 4,7 Milliarden US-Dollar.

Beim Streamingdienst gibt es ebenfalls Grund zur Freude. Vorstandschef Bob Chapek gab bekannt, dass Disney+ derzeit fast 74 Millionen angemeldete Nutzer verzeichne. Hier dürfte das Unternehmen in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter zulegen. Mit dem Start der zweiten Staffel von "The Mandalorian" kehrt der Fanliebling Baby Yoda zurück. Sollte die Pandemie weiter anhalten, ist ebenfalls davon auszugehen, dass Disney vermehrt Kinofilme exklusiv über den Dienst veröffentlichen wird.  

Mit steigenden Infektionszahlen wird es noch einige Zeit dauern, bis Disney wieder schwarze Zahlen schreiben wird. Das Unternehmen bietet neben den genannten Freizeitparks dazugehörige Ressorts sowie Kreuzfahrten an. Hier kommt es weiterhin zu massiven Umsatzeinbußen, solange sich die aktuelle Situation nicht wieder normalisiert hat. 

Das COVID-19-Virus dürfte hingegen – was das Weihnachtsgeschäft betrifft – zusätzliche Umsätze generieren. Aufgrund der hohen Verfügbarkeit im Onlinehandel sollten die Ausfälle im lokalen Einzelhandel - zumindest bei Disney - dank der Verkaufserlöse im Internet kompensiert werden.

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