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Intel mit guten Zahlen: Tiger-Lake-CPUs und Ice-Lake-Xeons wie geplant 2020

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intelIntel hat durchaus solide Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgestellt. So lag der Umsatz bei 19,8 Milliarden US-Dollar und machte damit im Vorjahresvergleich einen Sprung von 23 %. Auch der Gewinn ist von 4,0 auf 5,7 Milliarden US-Dollar deutlich angestiegen. Allerdings hatte Intel ein recht schwaches erstes Quartal 2019, so dass die Zahlen eine eher unterdurchschnittliche Vergleichsbasis haben.

Die guten Zahlen basieren auf guten Verkäufen bei den Prozessoren. Das Datacenter-Geschäft legte um satte 53 % zu. Das PC-Client-Segment wuchs im Desktop-Segment zwar nur um 2 %, dafür konnte der Umsatz mit den Notebook-Prozessoren um 19 % gesteigert werden. Insgesamt konnte Intel 27 % mehr Prozessoren verkaufen und dies zu einem im Schnitt um 13 % höheren Preis – dies erklärt das Umsatzwachstum.

So langsam scheinen sich außerdem die Investitionen in das Flash-Geschäft für Intel zu lohnen. Der Umsatz hat die Eine-Milliarde-US-Dollar-Marke überschritten und das Gesamtgeschäft liegt nur noch leicht im Minus. Auch das IoT-Geschäft und die FPGA-Sparte steuern 883 bzw. 519 Millionen US-Dollar an Umsatz (sowie 243 bzw. 97 Millionen US-Dollar an Gewinn) bei, das Datacenter- und Client-Computer-Segment sind aber noch immer um Größenordnungen wichtiger.

Für Mitte des Jahres spricht Intel von der Veröffentlichung der Tiger-Lake-Prozessoren. Zwar spricht Intel hier von "client CPU", damit sind jedoch nur die mobilen Varianten und keine Desktop-Prozessoren gemeint. Xeon-Prozessoren auf Basis von Ice Lake werden als Samples an Partner aufgeliefert, so dass hier ebenfalls alles für einen Start in der zweiten Jahreshälfte bereit ist.

Für das Weihnachtsgeschäft spricht Intel von 50 Notebook-Designs mit Tiger-Lake-Prozessoren und bereits zum Start seien dies mehr, als bei Ice Lake. Entsprechend optimistisch geht man mit der Tiger-Lake-Hardware um und stellt auch entsprechende Fertigungskapazitäten in 10 nm dafür bereit. Allerdings wird die Fertigung in 14 nm bis ins Jahr 2021 hinein die wichtigere für Intel bleiben, da hier das meiste Volumen verarbeitet wird. Dies ist jedoch keine große Überraschung, schließlich hat Intel bereits mehr fach eingestanden, dass die Fertigung in 10 nm nicht dem Erfolg von 14 nm wird folgen können. Im vierten Quartal 2021 sollen dann die ersten 7-nm-Chips vom Band rollen. Dabei handelt es sich um die ersten Xe-HPC-GPUs für den Aurora-Supercomputer mit "Ponte Vecchio"-Beschleunigern. Ebenfalls Erwähnung finden die Gaudi-Chips von Habana Labs, die als Trainings-Hardware für Deep-Learning-Netzwerke ebenfalls an Cloud Service Provider in Form erster Samples ausgeliefert werden.

Für das zweite Quartal erwartet Intel einen Umsatz von 18,5 Milliarden US-Dollar. Das Datacenter soll dabei weiter für Wachstum sorgen, während das PC-Geschäft aus einem kleineren Tal heraus wieder bessere Zahlen sehen soll.

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