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Steam: Deutlicher Umsatzrückgang bei Spielen

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Der Geschäftsführer des Publishers No More Robots, Mike Rose, hat jetzt diverse Datensätze zu den Verkaufszahlen der Valve-Vertriebsplattform Steam veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass die Plattform sowohl bei den Verkaufszahlen als  auch beim Umsatz mit einem Rückgang zu kämpfen hat. Insbesondere trifft es hier Indie-Entwickler. 

Laut Angaben von Rose wurden vom 5. Juli bis 6. August 2019 rund 900 Spiele auf Steam veröffentlicht. Mehr als 78 % davon machen im ersten Jahr weniger als 5.000 US-Dollar Umsatz. In der Studie des Geschäftsführers bleiben nach Abzug aller AAA-Titel, den Top- beziehungsweise Bottom-5-% und allen Games, die weniger als 10+ Reviews haben, von den ursprünglich 900 Titeln noch 170 Stück übrig. Diese schaute sich Rose genauer an. 

Zum Vergleich setzte er die Daten aus dem Jahr 2018 ein. Laut Aussagen des Geschäftsführers verkaufte sich ein durchschnittliches Spiel auf Steam in der Regel 5.000 (Median) beziehungsweise 25.000 (Mittelwert) mal und erzielte dadurch ein Plus von 30.000 (Median) / 275.000 (Mittelwert) US-Dollar. Im Jahr 2019 verkauften sich im gleichen Zeitraum allerdings nur 1.500 Exemplare. Daraus folgt ein Gewinn von 16.000 (Median) / 46.000 (Mittelwert) US-Dollar. Alle Berechnungen basieren laut Rose auf öffentlich zugänglichen Statistiken, einschließlich der von Steam. 

Ebenfalls untersuchte Mike Rose die Auswirkungen der Verkaufszahlen auf den Endpreis. Bei Spielen mit einem Verkaufspreis von 10 US-Dollar oder weniger wurden laut Rose 1.000 Exemplare verkauft. Bei Games, die für 11 bis 15 US-Dollar erworben werden konnten, ließen sich 2.000 Spiele unters Volk bringen. Bei einem Spiel, das bei einem Preis von 16 bis 20 US-Dollar liegt, konnten 2.500 Kopien verkauft werden. Bei Titeln mit einer Preisrange von 21+ US-Dollar lag die Anzahl der verkauften Exemplare bei 5.000 Einheiten. Alle angegebenen Werte sind der von Rose ermittelte Median.

In Zukunft ist mit einem weiteren Rückgang der Steamverkäufe zu rechnen. Mit Streamingdiensten wie Stadia oder Project Atlas werden immer mehr Abodienste auf den Markt drängen und dafür sorgen, dass die Verkaufszahlen von Einzelspielen weiter zurückgehen werden.

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