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Apple zahlt 683 Millionen US-Dollar Strafe an Samsung

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Der südkoreanische Mischkonzern Samsung warnte jetzt, dass die Gewinne für das zweite Quartal des aktuellen Jahres aller Voraussicht nach um 56% geringer ausfallen werden als noch im Vorjahr. Grund hierfür sollen unter anderem die schlechten Smartphone-Verkäufe sein. Auch wirkte sich das Fiasko des Galaxy-Fold nicht gerade positiv auf das Unternehmen aus. Zwar habe man aktuell das Redesign abgeschlossen, allerdings steht das Foldable-Device noch nicht in den Läden. 

We assume weaker earnings for the mobile business led to softer-than-expected earnings for 2Q19”, sagte Daiwa Capital Markets Analyst SK Kim. “Although we assume an increase in sales of smartphones (77m units, up 7% QoQ), weak sales of premium smartphones (GS10) and aggressive promotions for mid-end models such as the Galaxy A series, which is a lower-margin product, negatively impacted product mix and earnings in 2Q19.

Außerdem dürfte der Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China dem Mischkonzern Samsung schaden, da das chinesische Unternehmen Huawei Chips von Samsung bezieht. Ein schwächerer Huawei-Umsatz bedeutet eine Reduzierung der Komponenten-Bestellungen. Hinzu kommt noch der momentane Verfall von Speicherpreisen. RAM-Riegel und Festplatten sind derzeit zu einem verhältnismäßig günstigen Preis im Handel erhältlich.  

Jedoch konnte Samsung eine einmalige Zahlung von Apple in Höhe von rund 800 Milliarden Won (683 Millionen US-Dollar) vermelden. Hierbei handelt es sich um die Strafzahlung von Apple, über die Hardwareluxx bereits berichtete. Allerdings scheint die Strafe doch wesentlich höher ausgefallen zu sein als zunächst gedacht.  

Der CLSA Senioranalyst Sanjeev Rana sagte, dass sich die Ergebnisse des Unternehmens voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erholen werden. Bereits im zweiten Quartal lag das operative Ergebnis leicht über den Zahlen des ersten Quartals.

Im dritten und vierten Quartal sollte sich dies laut Aussagen des Analysten nochmals beschleunigen. So dürfte sich das Ergebnis des Unternehmens nach Sanjeev Rana im zweiten Halbjahr um 18 % erholen. Die zunehmende Anspannung zwischen Japan und Südkorea könnte die Rohstoffversorgung von Samsung jedoch in Zukunft beeinträchtigen. Somit bleibt hier abzuwarten, wie sich das Verhältnis zwischen dem Land der aufgehenden Sonne und der Heimat des Mischkonzerns entwickeln wird.

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