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Apple muss mehr als 170 Millionen US-Dollar Strafe an Samsung zahlen

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Wie jetzt bekannt wurde, scheint das US-amerikanische Unternehmen Apple dem Mischkonzern Samsung Hunderte von Milliarden Won zu schulden, da der iPhone-Konzern zu geringe Stückzahlen seiner Smartphones absetzen konnte. So soll es laut Vereinbarung zwischen Apple und Samsung zu Strafzahlungen kommen, wenn der kalifornische Smartphone-Hersteller nicht in der Lage ist, dem südkoreanischen Mischkonzern eine bestimmte Anzahl von OLED-Displays abzunehmen. 

Apple soll Samsung eine Abnahme von 100 Millionen OLED-iPhone-Displays pro Jahr zugesichert haben. Allerdings sorgte der Einbruch der iPhone-Verkäufe für einen Dominoeffekt. Samsung musste sein Betriebsergebnis von 5,7 Billionen Won im Jahr 2017 auf 2,62 Billionen Won im Jahr 2018 halbieren. Allerdings ist aktuell davon auszugehen, dass Apple die Schulden nicht in bar bezahlen wird, sondern dem Mischkonzern vielmehr zusätzliche Aufträge erteilt, bis der Punkt erreicht ist, an dem der Gewinn der fälligen Strafe entspricht.

Samsung besitzt aktuell einen Exklusivvertrag für die Produktion der OLED-Displays für die Modelle der iPhone-X-Familie, da das Unternehmen momentan das einzige ist, das über ausreichend fortschrittliche OLED-Fertigungskapazitäten verfügt. Apple bevorzugt es jedoch, mehrere Lieferanten zu besitzen und sich nicht nur auf einen Hersteller zu verlassen. Hierzu zählt der südkoreanische Hersteller LG. Allerdings war LG gezwungen, zwei OLED-Werke stillzulegen. 

Die Unternehmen Apple und Samsung haben jedoch nicht das allerbeste Verhältnis, schließlich handelt es sich bei beiden Konzernen um Konkurrenten. Somit darf man gespannt sein, wie sich die Zusammenarbeit entwickeln wird. Ob Samsung bei seinen Smartphones die gleichen OLED-Displays verbauen wird, die der Mischkonzern für Apple herstellt, ist ungewiss.

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