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Team-Wiedervereinigung: Auch Chris Hook heuert bei Intel an

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intelMitte April hab der bisherige Marketing-Chef Chris Hook von AMD bekannt, dass er das Unternehmen verlassen wird. Nach den ersten Vermutungen, die in die gleiche Richtung gingen, ist nun klar, dass auch hier der Chipgigant Intel der neue Arbeitgeber ist.

Damit ist Hook die dritte Neuanstellung bei Intel, die aus ehemaligen AMD-Mitarbeitern besteht. Den Anfang machte Raja Koduri als ehemaliger Leiter der Radeon Technologies Group. Erst in der vergangenen Woche wurde Jim Keller, einer der Köpfe hinter der Zen-Architektur und damit dem aktuellen Erfolg von AMD bei den Prozessoren, als Chef der Silicon-Entwicklung bei Intel bestätigt.

Chris Hook war als Leiter des Global Product Marketing auch einer der Treiber hinter der Gründung der Radeon Technologies Group und arbeitete daher sehr eng mit Raja Koduri zusammen. Daher kamen auch schnell die ersten Gerüchte auf, die Hook schon bei Intel gesehen haben – nun ist dies offiziell bestätigt worden.

Damit werden die Ambitionen für die Entwicklung diskreter GPUs bei Intel immer deutlicher. Jim Keller wird das Lead Silicon Engineering und damit die Umsetzungen der Architekturen in finale Produkte leiten. Koduri wird die Core and Visual Computing Group anführen und besonders den Compute-Bereich überwachen. Hook wird im Marketing die Visual Technologies, aber vor allem zukünftige diskrete Grafikprodukte unter seinen Fittichen haben.

Friends, 
I’m exhilarated and energized to be starting a new marketing leadership role at Intel in Santa Clara, CA.

Intel is a company I’ve long admired and is without a doubt the finest silicon engineering company in the world. It also has a rich history of processor innovation dating back to the Intel 4004, which was released the year I was born. It has an equally rich history in marketing innovation, having succeeded what was once the unthinkable - turning what started as an unassuming 16-pin black ceramic integrated circuit into a household name and notable consumer brand.

As many of you know, it was recently announced that Intel is embarking on a journey to expand its leading position in integrated graphics for PC with high-end discrete graphics solutions for a broad range of computing segments, and will be growing its technology portfolio across computing, graphics, media, imaging and machine intelligence for clients and data centers, AI, and edge computing. 

That’s a pretty exciting journey, and one I personally want to be part of. So starting tomorrow, I’ll be assuming a new role in which I’ll be driving the marketing strategy for visual technologies and upcoming discrete graphics products.
I’m also excited to meet the Intel team. The folks I’ve met there so far are the best in the world at what they do; they’re laser-smart and driven to win. And there are also a few good Intel folks that I’ve had the privilege of working with in the past at AMD, world-class engineering leaders Ari Rauch, Raja Koduri and Jim Keller, who at multiple points in their careers have architected and engineered some of the most respected software and silicon in history.

So here’s to the future – one with competition, choice and incredible technology.

Cheers,
Chris

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2900
Ja, wie?
Wollt ihr hier Panik stiften, oder wozu dienen all diese News bezüglich ehemaliger AMD-Leute, die heute bei Intel sind nun?
#6
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12404
Zitat Elmario;26288763
Ja, wie?
Wollt ihr hier Panik stiften, oder wozu dienen all diese News bezüglich ehemaliger AMD-Leute, die heute bei Intel sind nun?

Naja, es ist schon interessant, sagen wirs mal so. Entsprechend ist das Berichten darüber normal...
#7
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2900
Und gibt's als deeskalierendes Beispiel nicht Einen der es umgekehrt gemacht hat? :lol:
#8
Registriert seit: 08.12.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2478
Wenn ich den Titel lese, gehe ich davon aus dass Chris Hook bei Intel ist und Leite anheurt, also sich um die Einstellungen von Leuten kümmert? :stupid:
#9
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Registriert seit: 21.01.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2900
Nee, da kennst du dich mit dem alten Seemansvokabular nich aus, Jung, ne?

Ja, wenn du heuerst dann bist du meine Hure (ja, so heisst das im Original!)
Und ich hab' dich dann angeheuert.. (s.a. an gehurt!)

:)

(Womit der Ursprung des Wortes 'Hure' übrigens erklärt wäre)
#10
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 13477
@Elmario: made my day :lol:
#11
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7499
Also wenn der ähnlich "gutes" Marketing macht wie zu Vega und Fury X dann wird es schon mal nen riesen großen, aber leeren Hype um die dGPU von Intel geben :D

Betrifft dass Patentaustauschabkommen zwischen AMD und Intel auch GPUs??

Selbst mit den Notwendigen patenten von AMD kann Intel das nicht einfach stemmen. Die müssen Jahre an Treiberentwicklung nachholen.
#12
Registriert seit: 26.09.2007
Kärnten/Österreich
Fregattenkapitän
Beiträge: 2944
mit den Kriegskassen von Intel sollte es eigentlich kein gröberes Problem darstellen genügend weitere fähige Leute einzustellen um bei Bedarf entsprechende Treiber zu entwickeln. Vielleicht nicht gleich perfekt - aber wenn man sich so anschaut was Nvidia und Amd mitunter abliefern, ist das auch weit entfernt von perfekt...

für was man allerdings einen Marketingspezialisten einstellt der so Dinger wie Overclockers Dream bei Fury (obwohl direkt gesagt hats ja die Su selber) oder poor Volta rausgehauen hat - frage ich mich schon :D
#13
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Registriert seit: 01.07.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1062
"poor Intel"

Das AMD Marketing war die letzten Jahre nicht wirklich der bringer.
Um Keller ist es wirklich schade aber er bleibt ja immer nur bis zum Projektende.
#14
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12404
Poor Volta und Overclockers Dream waren sicherlich Griffe ins Klo - allerdings ist vieleicht nicht Hook daran schuld.
In großen, hierarchisch organisierten Unternehmen kommt es nämlich schnell zu einem gewissen Phänomen:
Während eine schlechte Nachricht von unten nach oben durch die Struktur wandert, beschönigt jeder Vorgesetzte die Arbeit seiner Untergestellten etwas, schließlich ist er für sie verantwortlich.
Zusammen mit der Tatsache dass marketting durchaus eine Weile vor dem fertigen produkt, geplant wird, ist es denkbar dass Hook und seine Leute zu dem Zeitpunkt glaubten was sie sagten.
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