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Microsofts Quartalszahlen: Wachstum durch Erfolge im Cloud-Geschäft

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microsoft 2Microsoft hat seine Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal 2017, bzw. das erste Quartal seines neuen Fiskaljahres bekannt gegeben. Dabei konnte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten in fast allen Belangen übertreffen. In Folge stieg der Aktienkurs auf über 80 US-Dollar und erreichte einen neuen Höchststand.

So stiegen die Umsätze im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2016 um 12 %. Bei den Gewinnen war sogar ein noch größerer Anstieg zu vermerken, nämlich um 16 %. Die Erfolge sind stark Microsofts Cloud-Sparte zu verdanken, dort wurde ein Wachstum von 14 % verzeichnet. Insgesamt konnte Microsoft in den Monaten Juli, August und September 2017 Umsätze von ca. 24,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. 1,1 Milliarden US-Dollar gehen im Übrigen auf das Konto von des sozialen Netzwerks LinkedIn, das Microsoft übernommen hatte und nun mit seinen Einnahmen erstmals in die Gesamtbilanz einfließt. Microsoft hat insgesamt einen Gewinn von ca. 6,58 Milliarden US-Dollar verbucht.

Allein die Cloud-Sparte brachte Microsoft ca. 6,9 Milliarden US-Dollar Umsatz ein, was die Bedeutung dieses Geschäftsbereichs für die Redmonder unterstreicht. Erwähnenswert ist zusätzlich, dass Microsofts Gaming-Sparte aktuell nahezu stagniert, was an den schlechten Hardware-Verkäufen liegt. So konnte man die Einnahmen durch Xbox-Software und -Dienstleistungen, also beispielsweise Xbox Live Gold, zwar um 21 % steigern, erreichte aber dennoch am Ende nur Stagnation. Das zeigt, dass die Verkaufszahlen der Xbox One aktuell offenbar enttäuschen, bzw. Preissenkungen nicht genügend Mehrverkäufe provozieren konnten. Hier dürfte Microsoft also große Hoffnungen auf die Xbox One X setzen, die am 7. November 2017 erscheint.

Auch in der Windows-Sparte für Privatkunden gibt es zwar ein kleines Wachstum von 4 %, verglichen mit den anderen Geschäftsbereichen geht es hier für Microsoft jedoch ruhig zu. Als Erfolg erweisen sich die aktuellen Surface-Geräte – ein Anstieg der Einnahmen zum 12 % ist das Ergebnis. Microsoft schreibt dies vor allem dem Surface Laptop zu.