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Thermaltake setzt weiter auf Eleganz und geht unter die Speicheranbieter

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thermaltakeThermaltake kann zur Computex nicht nur neue Gehäuse und Gaming-Möbel auffahren, sondern sogar ein neues Segment in Angriff nehmen: Den Arbeisspeicher-Markt. 

Mit dem A500 (Test) bietet Thermaltake ein sehr edles Gehäuse mit Aluminium-Außenhaut und aufklappbaren Glasseiten an. Das gelungene Design will Thermaltake nun auch für günstigere Modelle nutzen. Um Kosten zu drücken, wird das Aluminium dabei einfach durch Stahl ersetzt. Herausgekommen sind das S500 als direkte Alternative und das kleinere S300. Zumindest auf der linken Seite bleibt es bei einem Glasseitenteil. Laut Thermaltake sorgt auch bei den Stahlmodellen das DMD (Dismantlable Modular Design) für hohe Flexibilität. Durch den Verzicht auf Aluminium kann Thermaltake den Preis aber sehr deutlich senken. Das S500 soll nur noch 99,99 Euro kosten. Es wird damit nicht einmal halb so teuer wie das A500. Für das kleinere S300 werden sogar nur 79,99 Euro veranschlagt. Mit dem Verkaufsstart kann im September gerechnet werden.

Thermaltake legt aber auch für Premiumkunden nach und stellt dem A500 ein größeres Aluminium-Geschwistermodell zur Seite. Das A700 ist noch geräumiger und bietet entsprechend mehr Nutzungsmöglichkeiten. Wenn es im September auf den Markt kommt, wird es noch etwas teurer werden und damit sicherlich klar oberhalb der 200-Euro-Marke liegen.

Thermaltake ist zwar bereits recht breit aufgestellt, bisher aber nicht als Speicheranbieter in Erscheinung getreten. Zur Computex wurde nun die Toughram-Speicherserie vorgestellt. Angeboten werden sowohl unbeleuchtete Module als auch beleuchtete Speicherriegel mit zehn adressierbaren RGB-LEDs, die dann Toughram RGB genannt werden. In beiden Fällen werden Hynix-ICs verbaut, die mit 3.000, 3.200 oder 3.600 MHz takten. Zu Beginn werden 2x 8-GB-Kits angeboten, die Serie soll in Zukunft aber ausgebaut werden. Für die Beleuchtungssteuerung können sowohl die üblichen Standards der Mainboardhersteller als auch eine Lösung von Thermaltake genutzt werden. 

Schließlich konnten wir auf einem Premium-Gaming-Stuhl von Thermaltake Platz nehmen. Der X Comfort wird mit Echtleder bezogen und soll deshalb auch 699 Euro kosten. Dazu wird es mit dem Level 20 RGB auch einen passenden Gaming-Tisch geben, der wahlweise auch elektronisch höhenverstellbar ist. Die Basis-Variante soll 799 Euro kosten, die motorisierte Version 1.199 Euro. 

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Kommentare (4)

#1
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Kapitän zur See
Beiträge: 4074
Hmm, Thermaltake hab ich eher als komplette Plastikbomber in Erinnerung.
Aber mein letztes Teil von Thermaltake hab ich ca. 2008 gekauft.
Hat sich da so viel getan?
#2
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3698
Mein letztes (Netz-)Teil von Thermaltake ging 2009 mit ca. einem Jahr Alter kaputt.
Hat sich da was getan? xD
#3
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3417
Ich hatte schon mal ein premium be quiet! Netzteil das hat sich nach 10 Minuten verabschiedet, Austausch Modell lief dann 3 Jahre problemlos.
Von daher...Hardware halt, einmal falsch gucken und ist kaputt.


thermaltake hatte schon immer Plastik Bomber und Aluminium Gehäuse auch in denn Bilder finde ich Plastik Bomber und relativ schicke Gehäuse.
Über denn Mond-preisigen Stuhl, über denn RAM und das Mauspad brauchen wir nicht zu reden, beides jeweils nur umgelabelt bzw. gibt es schon Lange von anderen Herstellern/Labels.
#4
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3698
Ja, bei einem Gehäuse kann man nicht viel falsch Herstellern, sollte man meinen. Wobei Silverstone es schaffte die Stecker in meinem falsch aufzucrimpen, so dass der Power auf Rest gesteckt werden muss und umgekehrt :)
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