Seite 6: Benchmarks: Windows 7 Startzeit, Temperatur, Lautstärke

Um eine Aussage über die Tauglichkeit der ST6000NM0024 als potentielles Systemlaufwerk zu erhalten, haben wir das ursprüngliche Windows 7 des Testsystems kurzer Hand auf die vorliegenden Probanden geklont und mehrfach hintereinander starten lassen. Gestoppt wurde dabei die Zeit vom Einschalten des PCs bis zur Anzeige des Login-Bildschirms von Windows 7. Dementsprechend ist hier der gesamte Bootup-Vorgang des BIOS mit enthalten:

Seagates ST6000NM0024 konnte das Testsystem in durchschnittlich 46,25 Sekunden hochfahren (inkl. BIOS etc.) und liegt damit auf einer Ebene mit den schnelleren Probanden der Vergangenheit.

Um die Betriebstemperatur der Festplatte unter größtmöglicher Last zu ermitteln, wurde die ST6000NM0024 nach Abschluss der Benchmarks über die Erase-Funktion von HDTune vollständig überschrieben. Hierfür haben wir die Partition gelöscht, denn nur so ist ein solcher Write-Vorgang überhaupt möglich. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass das Laufwerk einer konstant hohen Belastung ausgesetzt ist und durch die permanent anliegenden Schreibvorgänge ein hohes Maß an Wärme freisetzen muss:

Temperaturen:

in °C

Im normalen Betrieb erwärmte sich das Laufwerk auf 37 °C, während unter Last 50°C gemessen wurden, beides bei einer Raumtemperatur von 25 °C. Die relativ hohe Arbeitstemperatur hängt unmittelbar mit dem Stromverbrauch zusammen, der für die Rotation und Bewegung der Platter/Heads nötig ist.

Stromverbrauch:

in Watt

Zu guter Letzt haben wir auch einen Blick auf den Energieverbrauch der ST6000NM0024 geworfen: Unter Last lag er bei 12,4 Watt an, im Active-Idle waren es 10,4 Watt. Gegenüber sonstigen Verbräuchen liegt der Bolide damit oberhalb der bislang getesteten 4-TB-Konkurrenz (die aber auch weniger Speicher mitbringen).

Lautstärke:

in dB(A)

Mit von uns gemessenen 41/43 dBA unter Active-Idle bzw. Last ordnet sich Seagates ST6000NM0024 in der Riege der 7200-rpm-Laufwerke der Enterprise-Klasse ein, ohne damit sonderlich negativ aufzufallen, da alle der Boliden um +/- 1 dbA auf dem gleichen Geräuschniveau liegen.