Seite 4: Software und Benchmarks

An den PC angeschlossen ist die Festplatte praktisch schon fertig installiert. Leidiglich eine Erkennung des Laufwerks und eine sofortige Treiberinstallation ist von Nöten, die Windows XP, 2000 und Mac 9.0 oder neuer aber automatisch machen. Bei den älteren Windows-Betriebssystemen ist die Installation des Treibers von der beiliegenden Treiber-CD notwendig, bei Mac 8.6 das Herunterladen von "USB Mass Storage Device 1.3.5".  Falls die eingebaute Festplatte neu und unpartitioniert ist, muss diese partitioniert werden. Hierbei wird genau wie bei einer internen Festplatte verfahren.



Windows XP erkennt die Festplatte sofort

 

Keine zusätzliche Software nötig: Partitionierung in der Computerverwaltung (Zum Vergrößern bitte anklicken)

Um die Übertragsungsgeschwindigkeit bei Verwendung des Alu Books zu messen, wurde HD-Tach in der Version 2.70 verwendet. Die Festplatte, eine Excelstor J680 mit 80GB, war mit NTFS formatiert und somit leer.

Deutlich zu sehen ist, dass der USB-Controller hier bei 20 MB/s limitiert. Auch an der Read Burst-Rate ist dies zu erkennen. Mehr als 21 MB/s lassen sich deshalb nicht vom externen Gehäuse lesen. Die Random Access Time ist hingegen sehr gut. Wie immer haben die USB 2.0-Geräte eine recht hohe CPU-Belastung.

Um die Geschwindigkeit zu vergleichen, wurde eine ähnlich schnelle, aber etwas kleiner Platte, die IBM IC35L060AVVA07-0, die intern im Testrechner an ATA100 angeschlossen war, eingesetzt. Hier ist deutlich der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Intern und Extern festzustellen: etwa 20MB/s gegen etwa 40MB/s:

Für die Benchmarks wurde ein MSI K7N2 Delta ILSR mit AMD Duron 1400 @ 1700 und 256MB Hauptspeicher und Windows XP Service Pack 2 verwendet. Aus diesem Grund ist die CPU-Belastung auch recht hoch. Die interne Festplatte hat natürlich keine Limitierungund ist somit gerade bei der Burst Rate schneller.

Das Alu Book 2 ist also schnell, aber natürlich nicht so schnell wie eine interne Festplatte. Trotzdem lassen sich fix Daten auf der externen Festplatte speichern, was vor allem praktisch ist, wenn man eine große externe Platte einbaut. Mit 250 GB-Festplatten möchte man schließlich nicht stundenlang warten, bis die Daten ausgelesen oder auf die Platte geschrieben worden sind.