Seite 6: Speichertakt: Taktfrequenz und Auswirkungen

Mit denselben G.Skill-Speichermodulen testen wir jetzt die Taktfrequenz. Intel spezifiziert die CPU für 2.133 MHz, wir testen diverse Schritte bis hin zu den von G.Skill spezifizierten 3.200 MHz. Dabei behalten wir die Cas Latency von 15 Zyklen für alle Taktfrequenzen bei, allerdings mussten wir für 3.200 MHz CL15-18-18-36 verwenden, während wir für alle anderen Taktfrequenzen 15-15-15-36 verwenden konnten. Taktraten oberhalb von 3.200 MHz bietet das ASUS-Board zwar an, wir wollten aber 266 MHz-Schritte beibehalten und mit 3.466 MHz konnten wir keinen stabilen Betrieb mit CL15 mehr erhalten.

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Es kamen dieselben Benchmarks zum Einsatz wie beim vorherigen Latenztest:

Sisoft Sandra 2015x

Memory Bandwith

36.67XX


34.50XX


31.38XX


29.13XX


26.00XX


in MB/s
Mehr ist besser

TrueCrypt 7.1a

Serpent Twofish AES

in MB pro Sekunde
Mehr ist besser

wPrime 2.10

1024M

332.64XX


334.49XX


334.68XX


336.49XX


342.21XX


in Sekunden
Weniger ist besser

Cinebench R15

Overall

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

Metro: Last Night

640x480

154.00XX


153.50XX


152.00XX


149.50XX


146.00XX


Frames pro Sekunde
Mehr ist besser

Metro: Last Night

1.920 x 1.440

37.0XX


37.0XX


36.5XX


36.5XX


36.5XX


Frames pro Sekunde
Mehr ist besser

Natürlich ist beim direkten Bandbreiten-Vergleich von Sisoft Sandra 2015x ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Die Performance steigt von 26 GB/s auf insgesamt 36,67 GB/s an. Auch profitieren die CPU-Benchmarks ein wenig vom höheren Speichertakt: Bei Truecrypt erreichen wir mit 3.200 MHz den höchsten Wert, auch bei Cinebench R15 und wPrime sind die höheren Frequenzen besser. Und letztendlich profitiert auch Metro von den höheren Taktfrequenzen.

Wer also schnelle Speichermodule besitzt, sollte versuchen, den Speichertakt möglichst hoch einzustellen. Dies kann auch etwas zu Lasten der Timings gehen, wenn dafür eine höhere Taktstufe erreicht werden kann. Beim Neukauf von Speichermodulen ist es jedoch fragwürdig, ob man einen deutlichen Mehrpreis für die Speicherkits hinnehmen sollte, denn der Performancegewinn eines hohen Speichertaktes ist immer noch relativ gering. Meistens machen eine schnellere GPU oder eine schnellere CPU mehr Sinn.