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Test: ASUS G75VX-T4014H mit GeForce GTX 670MX

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Seite 5: Die Ausstattung

 

ASUS G75

Große Anbieter wie ASUS können nicht so schnell auf Änderungen im Hardware-Katalog eingehen, wie dies bei kleineren Built-to-Order-Anbietern der Fall ist. Die Hardware-Überarbeitungen dieses Sommers müssen es ASUS aber wert gewesen sein, den gesamten Validierungsprozess noch einmal auf sich zu nehmen und mit dem G75VX ein neues Modell auf den Markt zu bringen.

ASUS G75

Als CPU setzt ASUS bei unserer Konfiguration ohne Frage auf das aktuell interessanteste Modell im Quad-Core-Bereich. Kam bislang der Core i7-3610QM als das Brot-und-Butter-Modell im Großteil der mit einem 4-Kerner ausgestatteten Ivy-Bridge-Notebooks zum Einsatz, wird diese Rolle künftig wohl der i7-3630QM übernehmen, bei dem es sich um das passende Refresh-Modell handelt. Mit einem Grundtakt von 2,4 GHz und einem maximalen Turbotakt von 3,4 GHz ist der 3630QM genau 100 MHz höher getaktet als sein Vorgänger – wer also bereits einen i7-3610QM nutzt, sollte sich nicht ärgern. Die übrigen Daten entsprechen dem Vorgänger. Die im 22-nm-Verfahren gefertigte CPU basiert auf der Ivy-Bridge-Technik, die TDP wird mit 45 Watt angegeben und dank HyperThreading können bis zu acht Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden.  Der L3-Cache des Prozessors kann 6 MB in die Waagschale werfen.

Auch eine integrierte Grafik gibt es in Form der HD4000 natürlich. Die besitzt einen Takt von 650 MHz und läuft im Turbo-Modus mit bis zu 1150 MHz.

NVIDIAs Start in das GeForce-Zeitalter der 6er-Generation war etwas holprig. Kepler gab es nur für die Mittelklasse-Modelle, im High-End-Segment kamen schlichtweg höher getaktete Fermi-GPUs zum Einsatz – im Grunde genommen ein No-Go. Erst die GeForce GTX 680M (zum Test) brachte die aktuelle Kepler-Architektur in das Mobile-High-Endsegment. Das ändert sich nun, denn NVIDIA hat einige MX-Modelle auf den Markt gebracht, unter anderem die im ASUS G75VX verbaute GeForce GTX 670 MX.

Bei der GeForce GTX 670MX setzt NVIDIA auf den GK106-Chip. Mit 960 Cuda-Kernen übertrifft dieser die GeForce GTX 670M deutlich, denn die bringt es nur auf 336 solcher Einheiten. Nicht allzu viel hat sich hingegen beim Kerntakt getan, denn er wurde lediglich von 598 auf 600 MHz angehoben. Weniger hat sich beim Speicher verändert, denn hier ist im Grunde genommen sogar ein Rückschritt zu vermelden. Der insgesamt 1,5 GB fassende GDDR5-Arbeitsspeicher taktet nun nur noch mit 1400 MHz, während es bei der GeForce GTX 670M noch 100 MHz mehr waren. Auf die tatsächliche Gaming-Leistung dürfte das aber keinen allzu großen Einfluss haben.

Auch die weitere Ausstattung kann sich sehen lassen und zeigt sich durchdacht. Beim Storage-System setzt ASUS auf eine 256 GB fassende SSD, die für das System und alle relevanten Programme sowie zahlreiche Games mehr als ausreichend dimensioniert ist. Damit aber nicht genug, denn für wirklich große Datenmengen wird auch noch eine 1000 GB fassende HDD geboten. Damit bietet unser G75VX mehr als genügend Platz. Auch der Arbeitsspeicher wurde ordentlich dimensioniert und bringt es auf 8 GB, was in der aktuellen Zeit mehr als ausreichend erscheint. Abgerundet wird das Storage-Paket von einem Blu-ray-Laufwerk, das auch in der Lage ist, DVDs zu beschreiben.

ASUS G75VX-T4014H
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3630QM
Prozessor - Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,4 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 8 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 670MX
Grafikkarte - Grafikspeicher 1,5 GB
Festplatte

1x 256 GB + 1x 1000 GB

Festplatte - Geschwindigkeit SSD + 5400 rpm
Optisches Laufwerk Blu-ray-Player
Monitor 
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
Thunderbolt: 1
VGA: 1
USB 2.0: -
USB 3.0 4
Firewire -
eSATA: 1
Audio: Line-Out / Mic
Gehäuse 
Akku: 74 Wh
Material: Kunststoff + Alu
Abmessungen: 415 x 320 x 52 mm
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1800 Euro
Garantie: 24 Monate

 

 

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Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar120480_1.gif
Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Ich finde auch, dass die G-Serie von ASUS sehr gut ist, allerdings würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung vor einem Kauf abschrecken, sofern man das Ding länger als nur 2 Jahre mit täglichen Spielen maltretieren möchte.
#2
Registriert seit: 01.10.2009

Matrose
Beiträge: 8
Zitat LoopNBj;19934769
... "würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung" ...


Kann man die Dinger nicht auseinander schrauben?
#3
customavatars/avatar170237_1.gif
Registriert seit: 19.02.2012

Gefreiter
Beiträge: 53
Doch klar kann man.
#4
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 643
Bedauerlich finde ich, dass Asus die Möglichkeit auslässt mal ein aktuelles G7x-Modell mit einer richtigen Highend-Grafikkarte anzubieten. Bei dem verlangten Preis wäre eine GTX 675MX angebracht und ein Modell mit GTX 680M wäre auch nicht verkehrt. Aber damit könnten sie die Lautstärke wahrscheinlich nicht halten.
#5
Registriert seit: 04.10.2009

Obergefreiter
Beiträge: 99
Zitat LoopNBj;19934769
Ich finde auch, dass die G-Serie von ASUS sehr gut ist, allerdings würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung vor einem Kauf abschrecken, sofern man das Ding länger als nur 2 Jahre mit täglichen Spielen maltretieren möchte.



Zitat 2Pat;19939070
Doch klar kann man.


Wirklich? Das wäre klasse.

Bei den älteren G 73 Series Notebooks war es noch so, dass man die Lüfter/Kühlkörper nicht selber reinigen konnte.
Es soll zwar bei den G74 jetzt funktionieren, aber repasten geht immer noch nicht.
z.B. war die Tastatur mit zweiseitigem Klebeband verklebt und man musste diese wortwörtlich abreisen um an die Schrauben zu lösen, die den Zugang zum Inneren erlaubten.
Zudem müssen tausende(Stilmittel ;) ) Schrauben gelöst werden, damit die Kühlkörper inklusive (!) Mainboard aus dem Case gelöst werden können.
Insgesamt eine ziemliche Herausforderung. Ich denke man kann durchaus sagen, dass zumindest ältere G-Series Notebooks für den laien nicht wartbar sind.

Hier mal ein Video zu dem was ich meine.
BTOtech.com | G73Jh & G73Jw & G73Sw Disassembly Take Apart G73 g73jw service manual - YouTube
#6
Registriert seit: 03.01.2013

Matrose
Beiträge: 2
Im Test wird die verwendete NVIDIA GeForce GTX 670MX mit 1,5 GB RAM angegeben. Ist das korrekt? Bei sämtlichen Anbietern sind immer 3 GB RAM angegeben.

Weiterhin verwendet Asus beim G 75 VX nach meiner Kenntnis (wegen dem 3D Modell) generell kein Optimus.

Auf Seite 5 werden 8GB RAM angegeben und beim Fazit 16 GB. Mit welcher Größe wurde der Test durchgeführt?
#7
Registriert seit: 03.01.2013

Matrose
Beiträge: 2
Zitat MellerLE;19939189
Bedauerlich finde ich, dass Asus die Möglichkeit auslässt mal ein aktuelles G7x-Modell mit einer richtigen Highend-Grafikkarte anzubieten. Bei dem verlangten Preis wäre eine GTX 675MX angebracht und ein Modell mit GTX 680M wäre auch nicht verkehrt. Aber damit könnten sie die Lautstärke wahrscheinlich nicht halten.


Ich habe irgendwo gelesen, dass die GTX 680M oder die GTX 675MX aus Platzgründen nicht verwendet werden können.
#8
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 643
Wohl eher weil die größeren Karten die Kühlung in die Knie zwingen würden. Denn vom Platz nehmen die MXM-Module ja alle den gleichen Platz ein.
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