Seite 8: Das Display

 

Subjektive Bewertung + iColor Display

Das Display ist sicherlich eines der Highlights des Toshiba Qosmio X870.Auf den ersten Blick kommt der Monitor mit den altbekannten 1920 x 1080 Bildpunkten daher, was sich im 17-Zoll-Segment bewährt hat, bei Toshiba aber noch nicht der Standard ist. Das vor kurzem getestete Satellite P875 beispielsweise wurde trotz der starken Multimedia-Ausrichtung mit nur 1600 x 900 Bildpunkten ausgestattet. Die Kombination aus FullHD-Auflösung und 17,3 Zoll haben wir bereits etliche Male in der Redaktion vorgefunden und können erneut bestätigen, dass der Dotpitch in einer sehr angenehmen Darstellungsgröße resultiert. Es wird angenehm viel Platz auf dem Desktop geboten, ohne dass die Darstellungsgröße allzu klein wird und die Augen über Gebühr beansprucht werden.

Toshiba Qosmio X870
Toshiba Qosmio X870

Bei der Oberflächenwahl hat sich Toshiba für eine Glare-Oberfläche entschieden. Da das X870 aber wohl nur selten außerhalb geschlossener Räume verwendet wird und sich das Display darüber hinaus als ausgesprochen leuchtstark erweist, gibt es allerdings keine Probleme.

Die angesprochene sehr hohe Leuchtkraft hat das X870-119 aber auch dringend nötig, denn Toshiba setzt ein Panel mit 120 Hz ein. Entsprechend ist unser Testkandidat kompatibel mit NVIDIAs 3D-Vision-Technik. Durch die Nutzung der aktiven Shutterbrille geht aber in etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Luminanz verloren – was für das verbaute Panel aber nicht wirklich ein Problem ist. Die Darstellung ist noch immer mehr als ausreichend hell, der 3D-Effekt kommt sehr gut zum Tragen, auch wenn das Display beinahe noch einmal eine Stufe größer sein könnte, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

 

Die Farbgebung ist Glare-typisch knackig und beinahe schon etwas zu intensiv. Wer Wert auf eine neutrale Farbdarstellung (beispielsweise für die Bildbearbeitung) legt, der sollte also etwas nachregeln. Gerade bei Games haben die etwas übertriebenen Farben doch auch ihre Momente.

TN-typisch fallen dabei die Blickwinkel aus – und könnten entsprechend gern etwas größer sein. Horizontal geht die Darstellung noch in Ordnung, bei einer vertikalen Veränderung des Blickwinkels kommt es hingegen recht flott zu Farbverschiebungen. Gerade bei Gaming-Notebooks, vor denen der Anwender wohl die meiste Zeit allein sitzt, ist das jedoch weniger wichtig.

Messergebnisse:

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

In unseren Messreihen konnte das Qosmio X870-119 mit guten Ergebnissen aufwarten. Das Panel ist maximal 394 cd/m² hell, bietet über den gesamten Bildschirm hinweg aber leider recht deutliche Abweichungen, denn an der dunkelsten Stelle sind es nur noch 309 cd/m². In der Praxis ist dieser Unterschied hingegen kaum sichtbar. Der Kontrast, der subjektiv ohnehin durch das Glare-Panel erhöht wird, kann sich auch rein messtechnisch gut in Szene setzen.