Seite 2: Das Gehäuse

Unlängst wurde Apple in Amerika ein umfassendes Patent auf das Design des MacBook Air zugesprochen, eine Tatsache die ASUS‘ Zenbook-Reihe durchaus Probleme bereiten könnte. Denn auch wenn man sich in manchem Detail vom omnipräsenten Vorbild unterscheidet, so ist die Design-Verwandtschaft doch unverkennbar.

ASUS UX31A

So setzt ASUS auf die bekannte Keilform, sodass das UX31A an der flachsten Stelle 3 mm dünn ist und es an der dicksten Stelle auf 17 mm bringt. Rein optisch hat sich gegenüber der Vorgänger-Generation auf den ersten Blick aber nichts verändert – was kein Wunder ist, ist die erste Zenbook-Generation doch hervorragend angekommen. Sofort ins Auge fällt die Ringoptik die ASUS in den Deckel eingearbeitet hat und die ASUS – wohl mit Erfolg – versucht, als Design-Merkmal zu etablieren.

ASUS UX31A

Wird der Deckel geöffnet, setzt sich der enorm hochwertige Eindruck fort, denn auch im Innenraum dominiert Aluminium, wohin das Auge reicht. Zwar werden die Kreise des Deckels gegen eine normale gebürstete Optik eingetauscht, das soll aber natürlich nicht stören. Rein optisch stellt die Tastatur den größten Unterschied zum Vorgänger dar: Waren es beim UX31 noch helle Tasten auf einem dunklen Untergrund, sind es nun dunkle Tasten auf einem hellen Untergrund. Etwas bösartig ausgedrückt: Das UX31A sieht nun noch etwas mehr nach MacBook Air aus.

ASUS UX31A

Die Verarbeitungsqualität des ASUS Zenbook Prime UX31A verdient sich durch die Bank das Prädikat „herausragend“. Wie bereits bei der ersten Generation, wird das Gehäuse aus einem Block Aluminium gefertigt – und das merkt man dem 13-Zöller von vorn bis hinten an. Sollte die Konkurrenz nicht nachziehen, steht ASUS aktuell einsam an der Spitze der Ultrabooks. Das Gewicht gleicht mit 1,3 kg dem Vorgänger. Zusammen mit der flachen Bauform und der robusten Verarbeitung hat das ASUS UX31A damit das Zeug zum Immerdabei-Gerät, denn die Tasche wird nicht unnötig erschwert.