Seite 1: Test: Acer Aspire 5560G - eine Alternative zu Intel?

mysn p511_teaserDie Verkaufszahlen der Notebooks sind immer weiter am Steigen. Erst wurde der Markt von Netbooks überschwemmt und nun stehen die so genannten Ultrabooks möglicherweise vor dem großen Durchbruch. Acer hat uns mit dem Aspire 5560G ein gewöhnliches Notebook im mittleren Preissegment zu Verfügung gestellt, das sich unserem ausführlichen Testparcours stellen muss.

Acer hat sich gerade im Notebookbereich durchgesetzt und sich vornehmlich durch aggressive Preise einen Namen erarbeitet. Das schlug sich auch entsprechend auf unsere Testgeräte durch, die beinahe durch die Bank mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis . Acer verwendet beim aktuellen Modell diesmal eine Ausstattung von AMD. Zum Einsatz kommt ein Prozessor aus dem Hause AMD, der A8-3500M. Gerade in der Zeit der erfolgreichen Sandy-Bridge-Plattformen hat es AMD nicht leicht. Wir werden sehen, wie sich die Ausstattung aus dem Hause AMD gegenüber dem Hauptkonkurrenten Intel schlägt.

Doch der Reihe nach, erst einmal schauen wir uns die Optik, das Gehäuse und deren Verarbeitung etwas genauer an.

Das Gehäuse:

Schenker Notebooks XMG P511 Gehäuse

Acer spendiert dem Gehäusedeckel eine Oberfläche mit einer leichten und qualitativ aufwertenden Struktur. Diese ist sehr robust und unempfindlich gegenüber Staub und Fettfinger. Das Hersteller-Logo kommt wie immer in der Chromoptik daher und ist leicht in die Struktur vertieft eingelassen. Erster Eindruck: Eine funktionale Oberfläche, welche nervige Fingerabdrücke weit hinter sich lässt.

Schenker Notebooks XMG P511 TopCase

Doch wie schaut es im Inneren aus?

Öffnet man das 5560G zum ersten Mal, so kommt einem alles sehr aufgeräumt vor. Die Oberfläche der Handballenauflage besitzt ebenfalls die gleiche Struktur, doch in einer etwas anderen und helleren Farbe. Die Oberfläche des Displayrahmens ist die erste und einzige Oberfläche am ganzen Aspire. Die Tastatur kommt ebenfalls in schlichter und schwarzer Optik daher. Rundum ist die Farbgebung sowie die Auswahl der Oberflächen mehr als zufriedenstellend.

 

Eingabegeräte:

Schenker Notebooks XMG P511 Tastatur

Dank der Displaydiagonale von 15,6 Zoll ist genügend Platz, um dem Aspire einen Nummernblock zu spendieren - und Acer tut dies. Die Tastatur ist aus schwarzem und mattem Kunststoff gefertigt und besitzt keine glatte Oberfläche, sondern eine leichte Struktur. Das Tippen fühlt sich angenehm an, was auch an den großen Tastenabständen liegen könnte. Die Tastatur lädt zum schreiben längerer Texte uneingeschränkt ein. Auch Kalkulationen in Excel sind dank des Nummerblocks eine Leichtigkeit.

 

 

Schenker Notebooks XMG P511 Tastatur

 

Das Touchpad wurde in der Optik mit der Handballenauflage gleich gestellt. Leicht vertieft findet dieses einen Platz direkt mittig vor der Tastatur. Die beiden Maustasten liegen etwas über der Touchfläche und wurden optisch nicht voneinander getrennt. Im rechten Bereich der Touchfläche kann sich der Nutzer problemlos durch lange Seiten und Dokumente scrollen. Multi-Touch-Gesten werden natürlich auch unterstützt. Das Zusammenspiel aus Tastatur und Touchpad erweist sich als benutzerfreundlich und optisch ansprechend.

 

 

Connectivity:

Schenker Notebooks XMG P511 Anschlüsse

 

Auf der linken Seite spendiert Acer dem 5560G vielerlei Anschlüsse: Im hinteren Bereich finden Stromanschluss und der Port für das Gigabit-LAN ihren Platz. Zwischen den Anschlüssen nutzt Acer diese Seite für eine großzügige Entlüftung. Im vorderen Bereich sind ein VGA- und HDMI-Port untergebracht. Einer der insgesamt drei USB-Anschlüsse findet ebenfalls seinen Platz. Die beiden Anschlüsse für die Audiosignale dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wie schon erwähnt, die meisten Anschlussmöglichkeiten sind auf der linken Seite zu finden.

 

Schenker Notebooks XMG P511 Anschlüsse

 

Auf der gegenüberliegenden Seite verbaut Acer das optische Laufwerk. Zum Einsatz kommt ein DVD-Combo-Laufwerk. Auf ein Blu-ray-Laufwerk können wir noch eine Zeit lang verzichten. Direkt daneben sind die beiden letzten USB-Ports zu finden. Anschlüsse bietet das Acer damit genug und muss sich damit vor der Konkurrenz keineswegs verstecken.