Seite 1: Test: Thecus TopTower N6850

teaserNachdem unser letztes Thecus-Gerät (N4100 Evo) in der Einsteigerklasse angesiedelt war, widmen wir uns diesmal der High-End-Schiene - den ganz großen Kalibern. Willkommen im Enterprise-Segment. Sechs Festplatten-Slots, ein Sandy-Bridge-Prozessor, USB 3.0 und sogar HDMI sind nur einige Fakten, die dieses Gerät einzigartig machen sollen.

Mit der "TopTower"-Serie vereint Thecus drei Enterprise-Geräte mit sechs, acht und zwölf Festplatten und entsprechend großen Prozessoren. Der N6850 bietet einen Intel Pentium G620-Prozessor mit 2 x 2,6 GHz, der N8850 einen Intel i3-Prozessor mit satten 3,3 GHz und das Topmodell beherbergt einen Intel Xeon E3-Prozessor mit 3,1 GHz. Wir testen die kleine Version davon, den TopTower N6850. Mit rund 1000 Euro so gesehen erstmal kein Schnäppchen, aber diese Geräteklasse richtet sich an Unternehmen, die viel Leistung brauchen und dafür auch entsprechende Preise zahlen - die Konkurrenz, zum Beispiel das Netgear ReadyNAS 6310 (zum Test), ist da nicht günstiger.

Lieferumfang
Thecus TopTower N6850
Technische Daten
Hersteller Thecus
Modell TopTower N6850
Hardware Intel Pentium G620 (Sandy Bridge), 2 x 2,6 GHz, 2 GB DDR3-RAM
Speicher Platz für sechs 2,5" bzw. 3,5"-Festplatten
Anschlüsse Vorne: 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0, Hinten: 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0, 1 x eSATA, 2 x Gigabit-Ethernet
Besonderheiten Frontdisplay mit Touchscreen, Audio-Anschlüsse (Mikrofon, Line-In, Audio-Out), HDMI
Maße (B x H x T) 320 mm x 215 mm x 282 mm
Preis ab ca. 1011 Euro

Die Hardware kann sich sehen lassen. Sandy-Bridge-Basis mit 2,6 Ghz plus satte zwei Gigabyte RAM. Auch bei den Anschlüssen hat Thecus nicht gespart - viele Notebooks haben weniger Schnittstellen.

Lieferumfang
Lieferumfang

Lieferumfang

  • Thecus TopTower N6850
  • Kaltgerätekabel
  • Netzwerkkabel
  • Montageschrauben
  • Schlüssel zum Verriegeln der Festplatten
  • Quick-Start-Guides
  • Software-CDs

Thecus hat große Geschütze aufgefahren, um sich gut auf dem Enterprise-Markt zu positionieren. Leistung sollte im Gerät wohl ausreichend vorhanden sein - aber reicht das? Diese Frage beantworten wir auf den folgenden Seiten.